Wie man nicht in die Streamingfallen tappt

Verbraucherschützer warnen vor einer neuen Abzocker-Masche im Netz. Vor allem Kinofans sind gefährdet.

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Streaming kann gefährlich werden – zumindest für die Geldbörse des Nutzers. SN/fotolia/pajot
Streaming kann gefährlich werden – zumindest für die Geldbörse des Nutzers.

Filme, Serien und Sport zu streamen liegt im Trend: Wenn Analysten richtig liegen, werden allein 2018 weltweit 680 Millionen Online-Abos abgeschlossen (siehe Artikel oben). Doch diesen Trend wissen offenbar auch Betrüger immer stärker zu nutzen. Wie das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vor einigen Tagen aufdeckte, gibt es "ein ganzes Netzwerk an vermeintlichen Video-Streaming-Websites, auf denen Betrüger versuchen, Verbraucher in eine Abofalle zu locken". Die Scheinangebote ködern mit einer fünftägigen Testphase. Wer sich registriert, bekommt zwar eine Bestätigung - auf die Filme können die Nutzer dennoch nicht zugreifen. Und nach fünf Tagen fordern die Betreiber via E-Mail oder telefonisch die Zahlung des Jahresbetrags ein, der bis zu 359 Euro ausmachen kann. Deutschlandweit sind zahlreiche Verbraucherbeschwerden eingegangen. Und offenbar ist die Betrugswelle mittlerweile nach Österreich geschwappt: Ein SN-Leser berichtete, dass er
beinahe in die Falle getappt wäre.

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