Arbeit und Alter sind kein Widerspruch

Der Elefant im Zimmer: Über eine Pensionsdebatte, die nicht stattfindet. Und wenn, dann mit absurden Argumenten.

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Es geht darum, Menschen, die der Gesellschaft noch etwas geben können, im Arbeitsprozess zu halten, anstatt sie aufs Abstellgleis zu bugsieren.  SN/keystone
Es geht darum, Menschen, die der Gesellschaft noch etwas geben können, im Arbeitsprozess zu halten, anstatt sie aufs Abstellgleis zu bugsieren.

"Wir bekennen uns deutlich zu einem stabilen und nachhaltigen Pensionssystem", steht im Regierungsübereinkommen von ÖVP und FPÖ im Kapitel "Pensionen". "Stabil" ist immer gut, "nachhaltig" noch besser, darum hat die Regierung ja auch das dröge Landwirtschaftsministerium hochoffiziell und per Gesetzesbeschluss in ein hippes "Nachhaltigkeitsministerium" umgepinselt. Doch abgesehen von derlei semantischen Fleißaufgaben gleicht das Pensionsproblem dem sprichwörtlichen Elefanten, der unübersehbar im Zimmer steht, aber keiner redet darüber.

Die Regierung redet nicht darüber aus berechtigter Sorge, dass jeder, der sich ...

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