Politik mit der Doppelmoralkeule

Migrationspolitik zwischen Heuchelei und Asyl-Darwinismus: Die Maßstäbe der Anständigkeit sind sehr flexibel geworden.

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Aus den Augen, aus dem Sinn. Je weiter das Elend entfernt ist, desto weniger plagen uns die Gewissensbisse. Dieses Foto zeigt eine Szene am Fluss Evros nahe Edirne im Nordwesten der Türkei. SN/APA/AFP/OZAN KOSE
Aus den Augen, aus dem Sinn. Je weiter das Elend entfernt ist, desto weniger plagen uns die Gewissensbisse. Dieses Foto zeigt eine Szene am Fluss Evros nahe Edirne im Nordwesten der Türkei.

Die Situation an den europäischen Außengrenzen offenbart auf mehreren Ebenen die Heuchelei, die unsere Gesellschaft prägt. Da ertönen hierzulande immer lauter die Stimmen jener, die einen Teil der an der griechisch-türkischen Grenze Gestrandeten nach Mitteleuropa holen wollen - doch jene Gestrandeten, die in nordafrikanischen und syrischen Lagern unter möglicherweise weit schlimmeren Bedingungen festsitzen, bewegen keine Menschenseele.

Da werden Bootsmigranten, die von Seenotrettern vor der libyschen Küste aus dem Mittelmeer geborgen werden, ganz selbstverständlich nach Europa gebracht - doch ...

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Aufgerufen am 28.11.2021 um 01:16 auf https://www.sn.at/kolumne/kollers-klartext/politik-mit-der-doppelmoralkeule-84547603