Der "Wiener Zeitung" fehlen Publikum und Politik

Im Todeskampf der ältesten noch erscheinenden Tageszeitung der Welt paaren sich heuchlerische Solidarität und Ratlosigkeit.

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Seit Wochen wachsen die Proteste gegen das drohende Ende der "Wiener Zeitung". Ein E-Mail ihres Geschäftsführers steigert nun noch die Empörung. Er rechnet mit dem Papiertod. Die Redaktion ist verstört. Der Eigentümer beruhigt: Bis Ende 2022 werde sich nichts ändern (siehe Seite zwei). Ein Sturm im Wasserglas?

Das wäre es, wenn der Eigentümer nicht die Republik Österreich wäre. Sie finanziert mit Einnahmen ihres Amtsblatts eine Redaktion, die eine gute Zeitung macht, von der viele wissen, die aber nur ...

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