Die Tennis-Macher von Kitzbühel verfolgen eine Vision

Dominic Thiem, ein früherer Termin und die Olympischen Spiele 2024 sollen die Attraktivität des wieder aufblühenden Klassikers weiter steigern.

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Netzroller Christian Mortsch
Der Center Court in Kitzbühel zieht wieder die Massen an. SN/gepa pictures
Der Center Court in Kitzbühel zieht wieder die Massen an.

Zum 75. Mal gastiert die Tenniselite in Kitzbühel. Eine Historie, die vor allem durch die Ära Thomas Muster geprägt war, danach die wirtschaftliche Krise zu spüren bekam und nun auch dank Dominic Thiem wieder an die besten Zeiten erinnert. Der Rekord mit 50.000 Zuschauern von 2018, als die Generali Open die ATP-Auszeichnung für das beste Fan-Erlebnis erhielt, dürfte heuer fallen. Darauf will man sich in der Gamsstadt aber nicht ausruhen. Mit Thiem hat man die größte Aktie bereits für 2020 sicher. Darüber hinaus ist man bestrebt den Termin, der mit der US-Hartplatz-Tour kollidiert, vorzuverlegen. Ein Tausch mit Umag in der 3. Juli-Woche steht im Raum. Zudem darf Kitzbühel 2024 vor den Olympischen Spielen in Paris auf Sand mit einer Aufwertung spekulieren. "Da kann so etwas passieren wie 1992", sagt Turnierdirektor Alexander Antonitsch und spricht damit den Auftritt der Superstars um Pete Sampras an, die sich in Kitzbühel für die Olympischen Spiele in Barcelona vorbereitet hatten. Jedenfalls verfolgen die Macher, Sponsoren und die Gemeinde gemeinsam eine Vision, die auch in der Infrastruktur und in den Sideevents zum Vorschein kommt.

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