Fußballstars und Papa Wolfgang sollen Dominic Thiem beflügeln

Österreichs Tennisstar und Hobbykicker stimmte sich mit einem Trainingsbesuch beim großen FC Barcelona für das Turnier ein. Gerard Piqué outete sich dabei als Fan des 25-Jährigen.

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Netzroller Christian Mortsch
Ivan Rakitic, Gerard Piqué und Kevin-Prince Boateng luden Dominic Thiem und Alexander Zverev zum Training. SN/fc barcelona
Ivan Rakitic, Gerard Piqué und Kevin-Prince Boateng luden Dominic Thiem und Alexander Zverev zum Training.

Das überraschend frühe Aus in Monte Carlo ist abgehakt. Die nahe Zukunft für Dominic Thiem heißt Barcelona, wo Österreichs Tennisstar am Dienstag (4. Match nach 11 Uhr) nach einem Freilos zum Auftakt auf seinen argentinischen Freund Diego Schwartzman, dem er im Februar im halbfinale von Buenos Aires knapp unterlegen war. Da sein neuer Trainer Nicolás Massú in seiner Heimat Chile einen "Legenden-Davis-Cup" gegen Argentinien bestreitet, wird der 25-Jährige von Vater Wolfgang Thiem betreut. "In Monte Carlo haben einige Sachen nicht funktioniert. Ich glaube aber, dass das keinen Einfluss auf Barcelona haben wird und dass man die Niederlage nicht überbewerten soll", sagt Wolfgang Thiem. Generell heiße es, Konstanz ins Spiel zu bringen. Der bedarf es auch, will der Weltranglistenfünfte zunächst Schwartzman sowie danach Rafael Nadal in einem möglichen Halbfinale und Monte-Carlo-Sieger Fabio Fognini fordern.

Bevor es für ihn erstmals ernst wird, stimmte sich der Fußballfan und Hobbykicker mit einem Trainingsbesuch beim FC Barcelona auf seinen Auftritt ein. Nach einem Treffen und Small Talk unter anderen mit Gerard Piqué und Luis Suárez kündigten die Barça-Stars ihrerseits an, dem Österreicher auf den Schläger zu schauen. Vor allem Piqué, der mit seiner Investoren-Gruppe das neue hochdotierte Davis-Cup-Finalturnier initiierte, outete sich als Thiem-Fan: "Er wird eines Tages die Nummer eins." Bleibt abzuwarten, ob Spaniens Fußballikone auch als Tennisfachmann seinem Ruf gerecht wird.

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