Wien bangt um Fanliebling und Rüpel Nick Kyrgios

Der Tennis-Bad-Boy muss während seiner Bewährungsstrafe mit einem Verhaltenstherapeuten zusammenarbeiten, ist derzeit aber verletzt.

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Netzroller Christian Mortsch
Nick Kyrgios muss künftig mit einem Verhaltenstherapeuten zusammenarbeiten. SN/afp
Nick Kyrgios muss künftig mit einem Verhaltenstherapeuten zusammenarbeiten.

Er ist zwar "nur" die Nummer 27 der Tenniswelt, zieht aber beinahe so viel Aufmerksamkeit auf sich wie Roger Federer. Mit Verspätung bekam Bad Boy Nick Kyrgios nun die Rechnung für seinen Ausraster in Cincinnati präsentiert: sechs Monate auf Bewährung. Sollte sich der 24-jährige Australier in dieser Zeit noch einmal etwas zuschulden kommen lassen, dann wird er für vier Monate gesperrt. Ein halbes Jahr ohne Eklat? Unmöglich - sind sich die Fans einig. "Es fühlt sich an wie Haft, aber ich werde versuchen, mein bestes Benehmen zu zeigen", sagt Kyrgios. Damit nicht genug, muss er laut Auflagen der ATP künftig bei Turnieren mit einem Mentalbetreuer sowie in der Off-Season im November und Dezember mit einem Verhaltenstherapeuten zusammenarbeiten.

Zumindest in den kommenden drei Wochen hat Kyrgios nichts zu befürchten, da ihn eine Schulterverletzung zum Pausieren zwingt. Schon beim Laver Cup musste er passen, die Asien-Tour nun abbrechen. "Ich hoffe, bald wieder zurück zu sein", ließ er seine Fans, die er in Scharen auch in die Wiener Stadthalle locken würde, wissen. Die Erste Bank Open starten am 21. Oktober. Dort wie kommende Woche in Peking hinter Daniil Medwedew als Nummer zwei gesetzt ist Dominic Thiem. "Ich fühle mich fit und bereit, dass ich auch in Asien endlich einmal gut spiele", sagt Österreichs Star, der zuvor noch eine Exhibition gegen Fabio Fognini bestreitet.

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