Eisbullen setzen trotz Rückschlags auf junge Welle

Autorenbild
Powerplay Christoph Pichler

Zwei Drittel lang zeigte am Mittwoch das stark verjüngte Team des EC Red Bull Salzburg sein Potenzial. Der 19-jährige Debütant Philipp Wimmer erzielte sein Premierentor in der ICE Hockey League. Der drei Jahre jüngere Julian Lutz leistete seinen ersten Assist. "Zwei Drittel lang haben wir wirklich gut gespielt, den Kampf angenommen und Innsbruck nicht viel Raum gegeben", war Coach Matt McIlvane mit den ersten 40 Spielminuten zufrieden. Umso bitterer war, dass die mit einem Altersdurchschnitt von nur 24,1 Jahren angetretenen Salzburger die Partie im Schlussdrittel mit vier Gegentoren aus der Hand gaben.

Dennoch will McIlvane den Red-Bull-Talenten auch in den letzten beiden Spielen des Grunddurchgangs (am Freitag in Bratislava und am Sonntag gegen Graz) die Chance geben, sich zu beweisen und dazuzulernen. Von routinierteren Mitspielern wie Florian Baltram erhalten sie dabei jedenfalls volle Unterstützung. "Ich hatte mit 18 mein erstes Bundesligaspiel und wurde in den letzten Jahren z. B. von Alex Pallestrang oder Dominique Heinrich an das Niveau herangeführt. Das Gleiche möchte auch ich jetzt für die Jungen tun", betont der 23-Jährige.

Aufgerufen am 18.01.2022 um 11:22 auf https://www.sn.at/kolumne/powerplay/eisbullen-setzen-trotz-rueckschlags-auf-junge-welle-99345178

Kommentare

Schlagzeilen