Die Köche sind die letzten friedlichen Nomaden der Welt

Wie es unserer Regierung gelang, den Weltfrieden zu retten und ganz nebenbei den Brexit auszutricksen.

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"Ein guter Koch ist ein Globetrotter, der weiß, wo seine Wurzeln sind." Dieser Satz stammt von Rudi Obauer. Nach jahrzehntelanger Wanderschaft weiß er, wovon er spricht. Zunächst zog es ihn nach Vorarlberg, dann weiter nach Frankreich und Belgien. Nirgendwo wurden ihm Steine in den Weg gelegt. Dass Köche in ihrer Lehrzeit viel unterwegs sind, das ist ein Naturgesetz. Vor allem für österreichische Köche. Sie heuern auf Kreuzfahrtschiffen an und schwingen in den Küchen internationaler Hotelketten ihre Kochlöffel. Überall sind sie beliebt. Denn in der Gastronomie sind die Österreicher so etwas wie die Senegalesen im Fußball: Sie sind grundsolide, manchmal genial und vor allem genügsam. Die meisten zog es in die USA, wo sie besonders hoch im Kurs stehen. Fragen Sie Wolfgang Puck. Dem liegt noch heute ganz Hollywood zu Füßen.

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