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KommAustria weist Beschwerde von Roland Brunhofer ab

Roland Brunhofer SN/christian sprenger
Roland Brunhofer

Die heimische Kommunikationsbehörde hat die Beschwerde des früheren Salzburger Landesdirektors Roland Brunhofer gegen die Bestellung von Gerhard Koch zum ORF-Chef in der Steiermark abgewiesen. Die "formalen, gesetzlichen Vorgaben im Zuge des Ausschreibungsverfahren" seien erfüllt worden. Der ORF habe auch "nachvollziehbare Gründe" für die Wahl Kochs gehabt.

Brunhofer hatte sich ebenso für den Posten beworben - und sich anschließend gegen Kochs Bestellung beschwert. "Ich gehe davon aus, dass die Entscheidung der Behörde unrichtig ist", sagt Brunhofers Anwalt, Hubert Niedermayr, auf SN-Nachfrage. Es seien etwa mehrere Anträge nicht beachtetet worden - zum Beispiel eines für ein medientechnisches Gutachten. Deshalb werde man nun vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen.

Brunhofer geht noch in zwei Arbeitsverfahren gegen den ORF vor. Ein nächster Gerichtstermin stehe in Steyr am 25. November an, schildert Niedermayr. Parallel gebe es Gespräche mit dem ORF. Aktuell könne man noch nicht einschätzen, ob diese erfolgreich verlaufen. "Es gibt aber ein beiderseitiges Interesse, dass man alles anständig löst".

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