Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg

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Landwirtschaftskammer Salzburg, Schwarzstraße 19
Nordfassade mit Landeswappen

Die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg ist die Standesvertretung der Land- und Forstwirte.

Rechtliche Grundlage

Rechtliche Grundlage der Salzburger Landwirtschaftskammer ist das Salzburger Landwirtschaftskammergesetz 2000.

Ihre gesetzliche Aufgabe ist die Wahrnehmung und Vertretung der Interessen der Land- und Forstwirtschaft im Land Salzburg.[1]

Ihre Mitglieder sind im Wesentlichen die Eigentümer oder Bewirtschafter (Pächter oder Fruchtgenussberechtigte) von im Land Salzburg gelegenen land- und forstwirtschaftlichen Betrieben sowie zB deren Familienangehörige.

Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit.

Sie hat ihren Sitz in der Stadt Salzburg.

Die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg ist zur Führung des Salzburger Landeswappens berechtigt.

Organisation

Organe

Die Organe der Landwirtschaftskammer sind:

  • die Vollversammlung,
  • der Vorstand,
  • der Präsident,
  • die Fachausschüsse und
  • der Kontrollausschuss.

Bezirksbauernkammern

Als Gliederungen der Landwirtschaftskammer bestehen Bezirksbauernkammern, und zwar grundsätzlich je eine für jeden politischen Bezirk, aber für das Gebiet der Stadt Salzburg und des Flachgaues eine gemeinsame. Demnach gibt es folgende Bezirksbauernkammern:

Geschichte

Der Landeskulturrat

Durch das (Salzburger) Gesetz vom 31. Jänner 1924 über den Salzburger Landeskulturrat und dessen Bezirksgenossenschaften, LGBl. Nr. 17/1924, wurde in Salzburg erstmals eine gesetzliche Berufsvertretung der Land- und Forstwirtschaft geschaffen: Der Salzburger Landeskulturrat. Dieser ging seinerseits auf die Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft zurück.

1936: Errichtung der Salzburger Landwirtschaftskammer

Im Jahr 1936 wurde der Salzburger Landeskulturrat in die Salzburger Landwirtschaftskammer umgewandelt.[2]

Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Salzburger Landwirtschaftskammer bereits am 6. Juni 1945 ihre Tätigkeit in Salzburg wieder auf.

Im Jahr 1949 wurde die Salzburger Landwirtschaftskammer als „Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg“ neuerlich errichtet.[3]

Präsidenten, Obmänner

(1924 bis 1936: des Landeskulturrates)
Das Amt des Präsidenten bzw. Landesobmanns hatte bzw. hat inne:[4]

...

Sonstige Personalia

Johanna Stabentheiner (* 1922; † 2017) war eine der Chefsekretärinnen gewesen.

Weblink

Einzelnachweise

  1. Dazu und zum Folgenden siehe vor allem §§ 1 bis 4 des Salzburger Landwirtschaftskammergesetzes 2000.
  2. §§ 27 ff des (Salzburger) Gesetzes über die Einrichtung des Berufsstandes Land- und Forstwirtschaft, LGBl. Nr. 59/1936, eines Ausführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Einrichtung des Berufsstandes Land- und Forstwirtschaft, BGBl. Nr. 304/1936.
  3. Gesetz vom 10. März 1949 über die Berufsvertretung der Land- und Forstwirtschaft in Salzburg (Salzburger Landwirtschaftskammergesetz), LGBl. Nr. 52/1949.
  4. Vgl. Lemberger, Josef: Interessenverbände im Bundesland Salzburg. In: Herbert Dachs / Ernst Hanisch / Robert Kriechbaumer (Hg.), Geschichte der österreichischen Bundesländer seit 1945: Salzburg. Zwischen Globalisierung und Goldhaube. Salzburg 1997. S. 294 ff., hier: S. 317.