Bartholomäus Hasenauer

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Bartholomäus Hasenauer

Ökonomierat Bartholomäus Hasenauer (* 10. Jänner 1892 in Maishofen; † 5. Dezember 1980 ebenda) war ein Salzburger Politiker der ÖVP.

Leben

Er besuchte die Volksschule und die Landwirtschaftsschule. Bereits 1906, mit 14 Jahren, übernahm er das väterliche Stoffengut bei Maishofen.

Er war

Unter der NS-Herrschaft erlitt er 1938, 1940 und 1944 politische Freiheitsstrafen.

Charakterisierungen

Hasenauer kennzeichneten sein von sozialem Verständnis getragenes Engagement sowie Wortkargheit und Nüchternheit.
"... ein Handschlag, der die unverfälschte Wärme des Herzblutes ahnen lässt, sagt ihm mehr als betriebsame Lobpreisung von Jahrmarktschreiern".
... ein Mann, "der in den Chiemseehof geht wie der bedächtige Bauer auf seinen Acker, der erst einmal schweigt, ehe er mit hartem Pinzgauer Akzent ein paar kurze Worte, die er nicht korrigieren und belegen braucht, zum (jeweiligen) Thema sagt".[1]

Ehrungen

Bartholomäus Hasenauer war

1955 erhielt er das Große Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen, 1961 das Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern.

1967 verlieh ihm das Land Salzburg ihr Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg.

Die Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg wurde ihm zu Ehren Bartholomäus-Hasenauer-Schule benannt.

Literatur

Quelle

Einzelnachweis

  1. Rathgeb, Peter; Neumayr, Ursula: Land:Leben. Geschichte und Geschichten österreichischer Berggebiete. Grüne Reihe des Lebensministeriums 19. Wien 2007. S. 147.