Das Wunder auf dem Eis blieb aus

Deutschland fehlten am Ende nur 55 Sekunden auf Olympia-Gold.

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Blog Michael Smejkal

Der Weg der Deutschen in das Eishockey-Finale gleicht seit Dienstag einem Märchen: Nacheinander wurden die Schweiz, Schweden und Kanada im direkten Duell eliminiert. Obwohl den Deutschen selbst die besten Spieler aus der NHL gefehlt haben, wuchs das Team in jedem Spiel über sich hinaus - weil man eine Einheit war. Auch im Finale war Deutschland ganz nahe an der Sensation. Als man 2:1 eine Minute vor dem Ende 3:2 geführt hat und Russland eine Zwei-Minuten-Strafe ausgefasst hat, dachte niemand mehr an den Ausgleich. Die Russen riskierten alles, nahmen den Keeper aus dem Tor - und erzwangen 55 Sekunden vor dem Ende das 3:3, in der Verlängerung gelang der "Sbornaja" doch noch das 4:3. Nur zur Erinnerung: Noch vor vier Jahren schaltete Österreich Deutschland in der Olympia-Qualifikation aus, davon kann man heute nur träumen.

In wenigen Stunden (12 MEZ) erlischt hier endgültig das Olympische Feuer, dann geht die Olympische Fahne an die Ausrichter der nächsten Winterspiele: Peking. Die Südkoreaner konnten sich für diese Spiele leider nur spät erwärmen: Erst am letzten Wochenende waren die Tribünen voll und die Stimmung überall bestens, da hatte es aber zum ersten Mal auch Temperaturen um den Nullpunkt und nicht wie am Anfang bis zu minus 27 Grad.

Aufgerufen am 23.06.2018 um 08:01 auf https://www.sn.at/kolumne/blog/das-wunder-auf-dem-eis-blieb-aus-24667207

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