Kultur

Kulturhauptstädte Europas: Die politische Botschaft klingt stets mit

Wie nutzen die Kulturhauptstädte Europas ihre großen Auftritte? Und welches Ziel verfolgt die EU damit in Zeiten europäischer Uneinigkeit?

Plowdiw setzt auf Einheit: "Together" lautet das Motto in der bulgarischen Stadt. Süditalien blickt zur gleichen Zeit in die Zukunft. "Open the Future", heißt es bei der Eröffnungszeremonie in Matera. Als Kulturhauptstädte Europas präsentieren sich Plowdiw und Matera 2019. Was können sie sich von ihren Vorgängern aus dem Jahr 2018, Leeuwarden und Valletta, abschauen? Und wie gut vertragen sich die Strategien der Städte mit dem politischen Ziel, das die EU mit diesem Programm seit 1985 verfolgt? Solche Fragen untersucht der Forscher Daniel Habit vom Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität München. Unter dem Titel "Die Inszenierung Europas?" analysierte er in seiner Dissertation das Spannungsfeld der "Kulturhauptstädte zwischen EU-Europäisierung, Cultural Governance und lokalen Eigenlogiken". Im Interview spricht der Experte über Erfolg und Dilemma der Kulturhauptstädte und Österreichs Bewerber für 2024.

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