Leben

Filmreife Bikevideos

Hochwertige Bikevideos zu erstellen, das ist eine Herausforderung! Mit dieser Ausrüstung gelingen actionreiche Aufnahmen.

Unterschiedliche Perspektiven machen Bikevideos spannender.  SN/David Schultheiß
Unterschiedliche Perspektiven machen Bikevideos spannender.

Mountainbiker kennen es gut: Man ist im Bikepark unterwegs, hat eine Actioncam dabei, aber die Videoaufnahmen sehen am Ende nicht so aus, wie man sich das vorstellt. Die Schwierigkeit: Auf dem Fahrrad hat man keine Hand für eine Kamera frei. Und da kommen Actioncams wie die GoPro ins Spiel. Diese sind nicht nur für Mountainbiker, sondern auch für Rennradler und Tourenbiker interessant. Mit ein bisschen Übung gelingen schon bald spektakuläre Aufnahmen.

Vorteile von Actioncams

Montiert werden die Actioncams am Helm, am Körper oder mit Schellen und Adaptern direkt am Fahrrad. Die vielen Befestigungsmöglichkeiten und Halterungen sorgen dafür, dass Biker ganz unterschiedliche Einstellungen filmen können. Prinzipiell wären auch normale Smartphones für Videoaufnahmen geeignet. Dann sollte es sich aber besser um ein recht günstiges oder ausgemustertes Gerät handeln, denn Smartphones sind deutlich weniger robust. Außerdem sind sie teurer - wenn sie einen Schaden erleiden, kostet die Neubeschaffung mehr.
Ein allgemeiner Grundsatz: Je tiefer die Kamera angebracht ist, umso dynamischer wirken die Aufnahmen.

Storytelling hat Priorität

Bei Videos geht es heutzutage auch immer um Storytelling. Wer eine spannende Geschichte erzählen möchte, sollte daher möglichst viele Kameraeinstellungen ausprobieren und die Kamera nicht einfach nur auf den Helm kleben. Ein aufwendiges Bikevideos setzt eine ordentliche Planung voraus. Die Erzählung macht etwa die Hälfte des Inhalts aus. Ein roter Faden, an dem sich der Bikefilm orientieren kann, ist wichtig. Hilfreich ist vor allem ein Kurzkonzept.

Mountainbike-Downhill ermöglicht imposante Bilder. SN/meskolo - stock.adobe.com
Mountainbike-Downhill ermöglicht imposante Bilder.

Man sollte sich fragen, ob es darum geht, die eigenen Erfahrungen zu schildern, oder ob man ein Porträt von Land und Leuten anstrebt. Dabei bedarf es einer unterschiedlichen Herangehensweise: Im ersten Fall muss sich der Filmende selbst in Szene setzen, im zweiten Fall sind viele Hintergründe sowie landestypische und landschaftliche Eigenheiten vonnöten.

Hat man alles im Kasten, heißt es nur noch schneiden, kürzen und vertonen. Beim Vertonen bzw. Publizieren: Am besten, man verwendet (Standard-)Audiotitel, die auch rechtlich gedeckt sind. Solche problemlos verwendbaren Titel sind fast immer Grundbestandteil von (besseren) Schnittprogrammen. Und fertig ist auch schon der coole Bikefilm!

Aufgerufen am 07.07.2022 um 04:00 auf https://www.sn.at/leben/filmreife-bikevideos-119571505

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