Akademische Welt-Winterspiele 1937

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Die 5. Akademischen Welt-Winterspiele fanden 1937 in der Pinzgauer Marktgemeinde Zell am See statt.

Beschreibung

Die vom 1. bis 7. Februar 1937 stattgefundenen Akademischen Welt-Winterspiele wurden von Bürgermeister Sebastian Hörl durch Übernahme der Kosten für Saal und Beheizung, Dekoration usw. gefördert. Durch Durchführung wurde von Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl gefördert.

Auf dem zugefrorenen Zeller See bildete eine Eisarena den eindrucksvollen Rahmen für den Einzug der 18 teilnehmenden Nationen. Alle Eisbewerbe (Eishockey, Eisschnell- und Kunstlauf) sowie die Trabrennen und Pferdeskijöring fanden auf dem zugefrorenen See statt.

Heinrich Harrer aus Graz, der später durch seinen Tibet-Aufenthalt berühmt gewordene Forscher, wurde Akademischer Weltmeister im Abfahrtslauf. Grete Lainer siegte im Eiskunstlauf und Faulhaber–Eigel gewannen den Paarlauf (alle Wiener Eislaufverein). Bei den Herren belegte der Wiener Eiskunstläufer Emil Ratzenhofer den dritten Platz hinter den Ungarn Tertak und Kertesz. Im Eishockey-Turnier siegte Österreich gegen Frankreich 5:0.

Ein interessierte Zuschauer bei den Bewerben war die in Zell am See im Hotel Excelsior weilende Niederländische Königin Wilhelmina.

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Quellen

Österreichische Alpine Skimeisterschaften sowie Alpine Weltmeisterschaften