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Manfred Perterer

Manfred Perterer

Manfred Perterer (* 7. August 1960 in Fieberbrunn, Tirol) ist Chefredakteur der Salzburger Nachrichten.

Leben

Manfred Perterers journalistische Karriere begann als 12-Jähriger mit dem Verfassen von Spielberichten für den Fußballverein seines Heimatortes. Nach der Matura gründete Perterer 1979 gemeinsam mit dem Unternehmer Erwin Siorpaes und dem Journalisten Helmut Bucher die erste Gratis-Zeitung Tirols, den Pillersee Boten.

Perterer wechselte nach Salzburg, studierte mehrere Semester Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Salzburg und arbeitete parallel dazu zunächst in der Redaktion der Salzburger Volkszeitung, ab 1985 bei den Salzburger Nachrichten.

Es begann eine rasanter Aufstieg in der Redaktion: ab 1988 Lokalchef, ab 1993 Chefredakteur-Stellvertreter von Karl-Heinz Ritschel. 2001 ging Perterer für fünf Jahre als Korrespondent der SN nach Brüssel und berichtete über EU und NATO. Er erlebte in dieser Zeit die Erweiterung der EU von 15 auf 25 Mitglieder hautnah mit, ebenso den Streit um den EU-Verfassungsvertrag. In diese Phase fielen auch zahlreiche Gespräche und Interviews mit einflussreichen Persönlichkeiten aus der europäischen Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft.

Mit 1. Juli 2006 wurde Manfred Perterer als Nachfolger von Ronald Barazon Chefredakteur der Salzburger Nachrichten. Er will den Weg der Zeitung als überregionale Qualitätszeitung mit den besonderen Schwerpunkten Politik, Wirtschaft, Tourismus und Kultur fortsetzen.

Auszeichnungen

Am 8. Mai 2019 wurde bekannt, dass Perterer den Kurt-Vorhofer-Preis für Printjournalisten erhält[1]. Der Preis wird von der Journalistengewerkschaft in Kooperation mit der Tageszeitung Kleine Zeitung und der Verbund AG für publizistische Leistungen im Bereich der politischen Berichterstattung verliehen[2].

Zeitfolge


Quelle