Robert Endres

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Dr. phil. Robert Endres (* 8. Oktober 1892 in der Stadt Salzburg; † 6. April 1964 in Wien)[1] war ein österreichischer Historiker.

Leben

Robert Richard Franz Endres war der jüngste Sohn des Cafétiers Heinrich Endres (* 1842; † 1907) und seiner Frau Lidwina, geborene Bernhold (* 1855; † 1923), der Schwester des Apothekers Gottlieb Bernhold junior (* 1850; † 1907).

Er besuchte das Benediktinergymnasium in Kremsmünster und studierte ab 1911 an der Universität Wien, zunächst Medizin, dann ab 1912 Geschichte, Geografie und Philosophie und beendete seine Studien 1915 mit Promotion. 1916 legte er seine Lehramtsprüfung ab. Nach seinem Kriegsdienst trat er in den Schuldienst und unterrichtete von 1919 bis 1957 am Realgymnasium in Wien-Währing. Außerdem war er von 1924 bis 1934 und von 1945 bis 1946 als Dozent am Pädagogischen Institut der Stadt Wien tätig.

Seit 1917 war er verheiratet mit Stefanie, geborene Göschka.

Publikationen

Robert Endres veröffentlichte eine Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen zur Geschichte, darunter die folgenden:

  • 1922: Handbuch der österreichischen Staats- und Wirtschaftsgeschichte
  • 1923: Geschichte Europas in Altertum und Mittelalter im Zusammenhange mit der wirtschaftlichen Entwicklung
  • 1924: Geschichte Europas im Zeitalter des Frühkapitalismus
  • 1928: Geschichte Europas im 19. Jahrhundert im Zusammenhange mit der wirtschaftlichen Entwicklung
  • 1947: Revolution in Österreich 1848
  • 19481956: Geschichte Europas und des Orients (fünf Bände)
  • 1950: 2000 Jahre Wien
  • 1958: Unvergängliches Österreich
  • 1965: Natur - Mensch - Kultur. Ein Beitrag zur Kultursoziologie

Ehrung

1958 wurde Endres das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.[2]

Die Endresstraße in 23. Wien-Mauer wurde 1965 nach ihm benannt.

Quellen

Einzelnachweise