Stadtpfarre Salzburg-Itzling

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Pfarrkirche, Südwestansicht
Pfarramt

Die Stadtpfarre Salzburg-Itzling ist eine der Pfarren der Erzdiözese Salzburg und dient der seelsorglichen Betreuung der Katholiken (im Wesentlichen) des Salzburger Stadtteils Itzling.

Allgemeines, Pfarrbereich

Die Pfarre gehört zum Dekanat Salzburg Zentralraum.

Sie grenzt[1]

– zunächst in der Adolf-Kolping-Straße (der Stadtteil Itzling reicht aber weiter südwärts bis zur Erzherzog-Eugen-Straße), dann in den Geleisen der Salzburger Lokalbahn – an die Stadtpfarre Salzburg-St. Elisabeth,
dann, im Stadtteil Schallmoos, an die Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä,
  • im Osten an die Stadtpfarre Salzburg-St. Severin, wobei die Pfarrgrenze (seit 2001) in Süd-Nord-Richtung so verläuft, dass sie den Stadtteil Sam der Stadtpfarre Salzburg-St. Severin überlässt.

Die Pfarre bildet mit den Pfarren Salzburg-Gnigl und Salzburg-St. Severin den Pfarrverband Gnigl – St. Severin – Itzling.

Pfarrkirche

Pfarrkirche ist die Stadtpfarrkirche zum hl. Antonius von Padua (13. Juni).

Pfarrer

Hauptartikel Pfarrer von Salzburg-Itzling

Pfarrprovisor ist Johann Schwaighofer.

Geschichte

Von 1903 (Fertigstellung der späteren Pfarrkirche) bis 1912 (Pfarrerrichtung) war Itzling eine Expositur der Pfarre Gnigl. Zum Pfarrgrund gehörte neben dem eigentlichen Kirchenbau auch die Volksschule und der bis 2016 bestehende Kirchenwirt zu Itzling, alles von Jakob Ceconi erbaut.

1931 wurde auf Initiative des Kooperators Franz Xaver Moser in der Kirchenstraße ein Kinderheim (heute Hausnummer 34) errichtet, das von den Nationalsozialisten im Jahr 1938 beschlagnahmt wurde.

Im Zweiten Weltkrieg wurde am 20. Jänner 1945 beim zehnten (von 15) Bombenangriffen auf Salzburg der hintere Teil der Kirche von einer amerikanischen Fliegerbombe schwer beschädigt.

Unter dem langjährigen (1949 bis 1990) Pfarrer Johann Baptist Vogl wurde 1952 eine neue elektro-pneumatische Orgel angeschafft (Orgelbauer Max Dreher, Salzburg).

Mit dem Bau der Goethesiedlung um 1970 wuchs die Einwohnerzahl Itzlings und damit die Zahl der Pfarrkinder stark.

1984 starb Dr. Ernst Melzer, Landesgerichtspräsident i. R. und über mehr als ein halbes Jahrhundert Organist und Kirchenchorleiter der Pfarre; sein Nachfolger wurde Mag. Johannes Holztrattner.

Im Juli 1990 wurde das neue Pfarrzentrum in der Kirchenstraße 34 durch Prälat Sebastian Ritter (ein)geweiht. In der Kirchenstraße 34 entstand das ABZ (Arbeiter-Begegnungszentrum der Katholischen Arbeiterjugend).

1990 wurde Mag. Ernst Pöttler neuer Pfarrer. In den ersten Jahren seiner Amtszeit entstanden viele neue pfarrliche Interessengruppen wie der Sozialkreis, der jährlich zweimal stattfindende Pfarr-Flohmarkt oder die Dritte-Welt-Gruppe.

Von 1996 bis 2003 erfolgte eine umfassende Außen- und Innenrenovierung der Pfarrkirche.

Die Pfarrgrenzen erhielten im Jahr 2001 ihre derzeitigen (2019) Verlauf.

Im Juli 2004 wurde der Kirchenvorplatz neu gepflastert und eine behindertengerechte Auffahrt zum Kirchenportal angelegt. Der Kirchenvorplatz wird neu gestaltet und im April 2005 eingeweiht.

Am 13. Juni 2010 wurde die neue Rieger-Orgel, gesponsert von Ing. Hubert Palfinger senior, durch Erzbischof Dr. Alois Kothgasser eingeweiht. Sie umfasst 2191 Pfeifen, 31 klingende Register, zwei Manuale, ein Schwellwerk im II. Manual, Koppeln II/I, I/P und II/P und eine elektronische Setzeranlage.

Am 2. Oktober 2016 wurde der Kirchenwirt zu Itzling nach 103 Jahren geschlossen. An seiner Stelle entstanden Wohngebäude.

Weblinks

Quellen

Einzelnachweis

  1. Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg, Jg. 2001, Nr. 20: Pfarrgrenzänderung zwischen Salzburg-Itzling und Salzburg-St. Elisabeth bzw. Salzburg-St. Andrä; Nr. 105: Errichtung der Seelsorgestelle Salzburg-St. Severin; Artikel „Stadtpfarre Salzburg-St. Elisabeth“, „Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä“, „Stadtpfarre Salzburg-St. Severin“, „Pfarre Bergheim“; Karte „Dekanat Salzburg Zentralraum“