Erzherzog-Johann-Hütte

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Erzherzog-Johann-Hütte 2012
Erzherzog-Johann-Hütte 2012
Großglockner mit Lage der Erzherzog-Johann-Hütte

Die Erzherzog-Johann-Hütte, auch Adlersruhe genannt, ist die höchst gelegene am Anstieg zum Gipfel des Großglockners in 3 454 m ü. A. und gleichzeitig auch der höchst gelegene Arbeitsplatz in Österreich. Sie liegt in Kärnten.

Allgemeines

Die Erzherzog-Johann-Hütte ist vom 20. Juni bis Ende September bewirtschaftet und beherbergt 125 Schlafplätze, tagsüber werden manchmal jedoch bis zu 140 Gäste gezählt. Vielen von ihnen auf dem Weg vom oder zum Gipfel des Großglockners. Die im Besitz des Österreichischer Alpenklub|Österreichischen Alpenklubs]] (ÖAK) befindliche Hütte verfügt über Strom und warmes Wasser aus Photovoltaik. Versorgt wird sie mittels einer Materialseilbahn.

Geschichte

Die früher als Adlersruhe bezeichnete Stelle war die letzte Raststelle, bevor man zunächst den Kleinglockner erstieg (fälschlicherweise nahm man an, dass dieser der höchste Punkt sei) und später dann den Großglockner.

Zwischen 1935 und 1949 war diese Stelle der Start für fünf Großglockner Skirennen.

Zwischenfälle

2017

Ein Rettungshubschrauber der Firma Heli Austria GmbH war am Dienstagabend, den 1. Juli 2017, bei der Erzherzog-Johann-Hütte ins Rotieren gekommen, hatte hart am Boden aufgesetzt und war dann umgekippt. Der Heli schwebte zu diesem Zeitpunkt knapp über dem Boden, da er kurz zuvor einen Patienten aufgenommen hatte, erklärte Heli-Tirol Geschäftsführer Roy Knaus am 2. Juli. Der Heli war gegen 20 Uhr wegen eines medizinischen Notfalls gerufen worden. Der Patient dürfte beim Unfall verletzt worden sein, berichtete die Polizei. Er wurde vom Rettungshubschrauber C7 ins Krankenhaus Lienz geflogen. Der 53-jährige Notarzt erlitt leichte Verletzungen und wurde im Krankenhaus Zell am See ambulant behandelt. Die zwei weiteren Mitglieder der Besatzung des Unfallhubschraubers, der Pilot und ein Flugretter, blieben unverletzt.[1][2]

Bildlink

Weblink

Quelle

Fußnoten

  1. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 2. Juli 2017
  2. Link zu einem Bild, das die Schräglage des Heilicopters zeigt