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Franz Freiherr von Spiegelfeld

Franz Xaver Spiegelfeld Litho

Franz Xaver Matz Freiherr von Spiegelfeld (* 10. Mai 1802 in Triest, damals k.k., heute Friaul-Julisch Venetien, Italien; † 20. Oktober 1885 in Volders, Tirol) war von 1861 bis 1863 Landespräsident von Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Spiegelfeld stammte aus einer Beamtenfamilie. Sein Vater war Gubernialpräsident. Spiegelfeld besuchte, gemeinsam mit seinem Bruder Johann Deodat (* 1805; † 1876), in den Jahren 1817 bis 1825 die Theresianische Akademie und schlug anschließend, wie sein Vater die Beamtenlaufbahn ein. Er begann als Concepts-Kandidat bei der niederösterreichischen Landesregierung, wechselte 1830 ans Gubernium (ein anderer Begriff für die politische Verwaltung) nach Innsbruck, wurde kaiserlicher Kämmerer, wirklicher Geheimrat und diente als Hofrat bei der kaiserlichen Statthalterei für Tirol und Vorarlberg.

Um 1840 war er k.k. Gubernial-Sekretär in Innsbruck.[1].

1861 bis 1863 Landespräsident des Kronlands Salzburg.

Vom 28. April 1863 bis zum 8. Jänner 1867 war er dann Statthalter von Österreich ob der Enns.

Am 4. Mai 1863 verlieh ihm die Stadt Salzburg die Ehrenbürgerschaft.

Privat

1855 heiratete Spiegelfeld in zweiter Ehe Maria Gräfin von Bussy-Mignot (Laussi-Mignot?[2] (* 1831; † 1902) und bekam mit ihr vier Kinder. Auch sein Sohn, Markus von Spiegelfeld, der 1906/07 bis 1913 Tirol regierte, wurde kaiserlicher Statthalter. Die Söhne Markus, Karl und Heinrich wurden später in den Grafenstand erhoben.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle anno, Brünner Zeitung der k.k. priv. mähr. Lehenbank, Ausgabe vom 24. Juni 1840, Seite 18
  2. Quelle ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 19. Februar 1910, Seite 3, rechts unten, rechte Spalte
Landespräsidenten von Salzburg