Josef Weichenberger

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Josef Weichenberger (* 10. März 1930 in Salzburg) ist ein ehemaliger Salzburger Politiker (SPÖ), insbesondere Landessekretär des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, Landtagsabgeordneter und Mitglied des Bundesrates.

Leben

Weichenberger besuchte von 1936 bis 1944 die Volks- und die Hauptschule in Salzburg. Anschließend machte er eine Lehre zum Bau- und Möbeltischler, die er im Jahr 1947 abschloss. Von 1947 bis 1950 war er als Facharbeiter (Tischler) in Salzburg beschäftigt.

Gewerkschaftliches Engagement brachte ihn in folgende Positionen:

  • Gründer und 1947 bis 1950 Landesobmann der Bau- und Holzarbeiter-Gewerkschaftsjugend;
  • 1949/50 Landesobmann der Österreichischen Gewerkschaftsjugend;
  • 1971 bis 1990 Mitglied des Vorstandes der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG) in Salzburg;
  • 1972 bis 1987 Fraktionsgeschäftsführer der FSG.

1950 trat er in den Dienst des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. In der Folge versah er folgende Tätigkeiten und Funktionen als Gewerkschaftssekretär:

  • 1950 bis 1962 Landesjugendsekretär;
  • 1962 bis 1978 Bezirkssekretär für den Flachgau;
  • von 1967 an Landessekretär der Gewerkschaft „Persönlicher Dienst“;
  • 1978 bis 1981 Bildungssekretär des ÖGB Salzburg und stellvertretender Landessekretär;
  • 1981 bis 1990 Landessekretär des ÖGB.

Weichenberger, der 1948 der SPÖ beigetreten war, gehörte von 1982 bis 1989 dem Landesparteivorstand der Salzburger Sozialisten an.

Er zog am 2. November 1976 in den Salzburger Landtag ein. Von 1979 bis 1984 war er stellvertretender Klubvorsitzender des SPÖ-Landtagsklubs. Am 16. Mai 1984 wechselte er als in den Bundesrat, aus dem er am 2. Mai 1989 wieder ausschied.

Weitere Funktionen waren:

Auszeichnungen

Quellen