Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs Landesorganisation Salzburg

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Der ARBÖ − Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs, Landesorganisation Salzburg (Kurzbezeichnung: ARBÖ Salzburg) ist einer der beiden großen Radfahrer- und Automobilclubs im Bundesland Salzburg.

Geschichte

Die Anfänge

Um 1900 war die große Welle der Fahrradvereine und „Vorwärts“, so dachten sich die drei Halleiner Arbeiter, die 1898, mitgerissen vom Trend, den ersten Radfahrerverein Salzburgs gründeten. Denn aus diesem Motto wurde der Name des Vereins. Gleichzeit wurde auch ein Radfahrerverein gegründet, der sich dann aber 1910 den Arbeiter-Radfahrern anschloss, der sich in Hallein gründete, der „Bruderbund“.

Doch zurück ins Jahr 1901. Im April wurden die Arbeiter-Radfahrer von Salzburg aufgerufen, sich zu organisieren. Die Gründungsversammlung des 1. Arbeiter-Radfahrervereines in Salzburg fand dann im Juni statt.

Äußerliche Symbole der Gemeinschaft waren besonders wichtig: gemeinsame Mützen, gleicher Pullover mit einem roten Streifen usw. Gemeinsame Ausfahrten glichen einem Festzug, Bannwart und Zeugwart waren ebenso von der Partie wie der Mann mit dem Trinkhorn.

1905 wurden zwei Fahrradhilfsstationen in Salzburg eröffnet: in Maxglan und im Schweizerhof. Dort konnten die Arbeiter-Radfahrer Defekte an ihren Rädern auch bei Gleichgesinnten beheben lassen. Dies waren die ersten Vorläufer der heutigen Prüfzentren.

1913 zählte der Kreis Salzburg (Salzburg, Bischofshofen und Hallein) schon 197 Mitglieder.

Auf der Trabrennbahn in Salzburg-Parsch fanden seit jeher nicht nur Pferderennen statt. So veranstaltete der Arbeiter-Radfahrerverein etwa im August 1921 das erste Radrennen, das trotz schlechtem Wetter 3000 Salzburger besuchten.

1926 war dann die „Geburtsstunde“ des ARBÖ. Waren es Anfang des 20. Jahrhunderts hauptsächlich Radfahrer, die die Straßen bevölkerten, so kamen nach dem Ersten Weltkrieg die Motorradfahrer auf. Und so wurde der Arbeiter-Radfahrerverein ARV in den ARBÖ umgewandelt.

Der ARBÖ Salzburg von 1945 bis 1960

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es in erster Linie sportliche Interessen, die den ARBÖ Salzburg zu einem neuen Leben verhalfen. Schon 1947 hob Ferdinand Färberbeck den ARBÖ in Form der Radfahrerortsgruppe Salzburg-Gnigl aus der Asche.

1950 wurde die erste Kraftfahrergruppe des ARBÖ in Salzburg unter Toni Magnus ins Leben gerufen. Die Gründung einer ARBÖ-Landesorganisation erfolgte am 14. Juni 1951. Die erste Vereinsadresse war damals die Paris-Lodron-Straße 21 in Salzburg. Mit dabei schon in den ersten Tagen des ARBÖ war auch Georg Kopp.

In Hallein sorgte Ernst Kronreif I. als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe des ARBÖ Hallein, die am 11. März 1951 wieder aus der Taufe gehoben wurde, für neuen Schwung. Kronreif war später auch Kompagnon der oberösterreichischen Fahrrad-, Moped- und Motorradfirma KTM. Nicht von ungefähr, denn in Hallein gab es nicht nur das Halleiner Motorenwerk, sondern auch der ARBÖ Hallein war in der Entwicklung kostengünstiger Motoren für Zweiräder tätig. Diese Werkstätte in Hallein, in der Bräuerstraße, war der Treffpunkt der sportbegeisterten Halleiner und vor allem der Jugend. Einer der ersten des ARBÖ Hallein und in den frühen Jahren des ARBÖ auch als ehrenamtlicher Pannenfahrer im Einsatz war Ernst Kussin.

Um die Öffentlichkeit von der Leistungsfähigkeit der Kleinmotoren zu überzeugen, wurde von der Ortsgruppe Hallein aus eine 24-Stunden-Österreich-Rundfahrt veranstaltet. Über 50 Teilnehmer gingen an den Start, von denen 32 Teilnehmer erfolgreich das Ziel wieder erreichten.

Die sportlichen Akzente des ARBÖ Hallein mit Ernst Kussin schufen ein gutes Wachstumsklima für den Nachwuchs. Aus dem ARBÖ-Ortsklub Hallein stammen so prominente Motorsportler wie der Staatsmeister Paul Schwarz, Erwin Lechner, Egon Dornauer, Horst Pfeifer, Edi oder Inge Kranawetvogl.

In Salzburg organisierte der ARBÖ ab 1950 das „1.-Mai-Rennen“ auf der Autobahn bei Liefering.

Am 14. Februar 1953 stand Dr. Hans Deutsch (späterer Direktor des Flughafens Salzburg) an der Spitze des ARBÖ Salzburg. Mitte der 1950er-Jahre übersiedelte die Landesorganisation in die Schwarzstraße 30 in Salzburg. Die Straßenwacht des ARBÖ, Vorläufer des Pannendienstes, wurde in den Gründerjahren von ehrenamtlichen Helfern in der Freizeit betrieben. Der ARBÖ pachtete eine Garage in der Glockengasse 4, wo das erste Prüfzentrum des ARBÖ entstand.

1957 wurde das erste KTM-Motorrad als Pannenfahrzeug der Straßenwacht in den Dienst gestellt, zuvor war eine Puch 250 der fahrbare Untersatz der ARBÖ-Helfer. Einen großen Auftritt hatte die ARBÖ-Straßenwacht 1957/58 bei den FIS-Winterspielen in Bad Gastein, hier war schon die Beiwagenmaschine im Einsatz.

Der ARBÖ Salzburg von 1960 bis 1970

Zu Beginn des Jahrzehnts, 1961, wechselte die Landesobmannschaft zu Franz Angerer, der jedoch schon wenige Wochen später, am 28. Mai, das Amt an Dr. Franz Bauer übergab. Ein ebenso kurzes Intermezzo erlebte die Selbstreparaturwerkstätte, die zwischenzeitlich einmal nach Wals übersiedelte.

Auf Antrag des Präsidiums und der Landesorganisation Salzburg wurde am 23. Bundestag im April 1962 die Langversion des Namen geändert, der Kurztitel ARBÖ blieb gleich: Der „ARBÖ“ hieß nun „Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs“. Bei diesem Bundestag wurde DDr. Christian Broda zum bundesweiten Präsidenten gewählt.

Der Technische Dienst des ARBÖ wurde 1963 in einer gemieteten Garage in Salzburg eingerichtet, jede Woche wurden stundenweise von den bekannten Helfern Kern, Kussin und Scheibl ehrenamtliche Prüfdienstleistungen erbracht. Die Ausrüstung war in jenen Jahren noch bescheiden. Motoreinstellungen wurden „nach dem Gehör“ getätigt, Messgeräte waren unbekannt.

Die steigende Mitgliederzahl und Dienstleistungen ließen den ARBÖ mehrmals umziehen. Der Umzug in eine Garage der Arbeiterkammer in der Auerspergstraße 13 im Jahr 1965 brachte nur kurz Erleichterung. Das ARBÖ-Sekretariat war zu dieser Zeit in der Schwarzstraße 30 untergebracht.

Am 2. August 1965 wurde der erste hauptberufliche Mitarbeiter, Manfred Hemetsberger, eingestellt. Pannenhilfe wurde von der ARBÖ-Straßenwacht immer noch mit einer Beiwagenmaschine in ehrenamtlicher Funktion erbracht.

Hofrat Dr. Franz Bauer könnte eigentlich als „Erbauer“ in die Geschichte des ARBÖ eingehen, denn er erkannte die Notwendigkeit, zuerst in Salzburg, später im gesamten Bundesland eigene Prüfzentren zu errichten. 1969 wurde das erste eigene ARBÖ-Zentrum bezogen. Das Gebäude in der Rosengasse 3 bot Platz für eine Tankstelle, 24 Garagen und eine Prüfbox. Zwei weitere Prüfboxen wurden 1969 gebaut. Der Cheftechniker des ARBÖ, Oberinspektor Schedl, präsentierte eine neue Dimension der Prüftechnik: die SUN-Abgastester. Eine Prüfdienstleistung umfasste in jenen Jahren immerhin neben dem mechanischen Test nach 56 Punkten auch eine elektronische Prüfung des Motorteils zu 29 Punkten.

1967 machte der ARBÖ auch auf den Straßen „mobil“, und es wurden 37 ARBÖ-Pannenfahrzeuge österreichweit eingesetzt, um Mitgliedern zu helfen. Salzburg erhielt am 16. September sein erstes Pannenauto, einen VW-Käfer.

Eine mobile Teststation, ein VW-Bus mit Zelt, zog durch das Salzburger Land, um auch in den Gauen die Mitglieder betreuen zu können. In Zell am See wurde 1968 die erste provisorische Prüfstation im Gemeindebauhof eingerichtet, die vorerst von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut wurde. Schon wenige Monate später wurde der erste hauptberufliche Techniker für den Pinzgau eingestellt, Hans Schranz.

Der ARBÖ Salzburg von 1970 bis 1980

1970 verstärkte ein Puch 600 die Pannenflotte des ARBÖ Salzburg. In Zell am See wurde Prüf- und Pannendienste angeboten, ab 1974 verstärkte Hubert Dürlinger den ARBÖ im Pinzgau und schon 1977 wurde der dritte Mitarbeiter eingestellt. Kurzfristig war auch der ARBÖ-Abschleppdienst in Zell am See stationiert.

1971 wurde eine gemeindeeigene Garage in Bischofshofen als ARBÖ-Prüfzentrum angemietet, doch man war zum Neubau entschlossen und so wurde am 24. Juni 1973 das eigene ARBÖ-Prüfzentrum seiner Bestimmung übergeben.

1971 war auch in anderer Hinsicht ein äußerst erfolgreiches Jahr für den ARBÖ. Peter Angermayr konnte als Landessekretär engagiert werden. Seine Erfolgsbilanz kann auch in nüchternen Zahlen erfasst werden: von 4200 Mitgliedern als „Einstiegszahl“ auf über 30.000 im Jubiläumsjahr, das Sein und Werden des ARBÖ Salzburg wurde von Peter Angermayr wesentlich geprägt.

1973, als das neue ARBÖ-Prüfzentrum in Bischofshofen seiner Bestimmung übergeben wurde, konnten sich auch die Mitglieder in Gasteinertal über Zuwachs freuen: Am 16. August konnte das ARBÖ-Prüfzentrum in Bad Gastein bei der BP-Tankstelle eröffnet werden.

1974, am 23. Mai, wurde im Pinzgau das neu errichtete Prüfzentrum des ARBÖ an der Loferer Bundesstraße eingeweiht. Der moderne Bau war auch ein Werk zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, die die Baukosten auf knapp 600.000 Schilling senkten. Beinahe die gleiche Summe investierte der ARBÖ in den Kauf von technischem Gerät für das Prüfzentrum in Oberalm, das gemeinsam mit der Firma Shell errichtet worden war. Es wurde dann am 23. September eröffnet. Auch in Hallein waren ehrenamtliche Helfer im Einsatz, mit 1200 Stunden wurde ihre Leistung beziffert. Das brachte dem Bau verringerte Kosten von 400.000 Schilling, eine weitere halbe Million Schilling wurde in die Ausrüstung investiert. Am Karsamstag desselben Jahres fand das erste Radkriterium um den „Großen Preis der Stadt Hallein“ statt.

In der Jahresmitte 1974 feierte der ARBÖ Salzburg mit einem kleinen Empfang und Geschenken das 10.000ste Mitglied. Zahlen vom Herbst 1974: 11.000 Mitglieder im Bundesland, fünf Prüfzentren, 13 Pannenfahrer und Techniker, sieben Pannenfahrzeuge und zwei Abschleppwagen.

1975 wurde dann im Lungau ein weiteres ARBÖ-Prüfzentrum in Tamsweg in der Zinsgasse eröffnet.

Im November 1978 wurde schließlich ein weiteres Großprojekt in Angriff genommen: das Landeszentrum in der Münchner Bundesstraße.

Im Juni 1979 wurde dem ARBÖ Salzburg eine große Ehre zuteil: Kraft Bescheides der Landesregierung darf der ARBÖ seit diesem Tag als erste Landesorganisation das Landeswappen auf seinen offiziellen Papieren führen.

Der ARBÖ von 1980 bis 1990

Die große Ära der Krampus-Ausfahrten und der Fuchsjagden waren jedoch vorüber. Neue Aktionen galten der Nachbarschaftshilfe, etwa 1983, als ein spastisch gelähmtes Mädchen zu einer Operation nach Turin gebracht werden sollte, Flugzeug und Eisenbahn waren als Transportmittel aber unmöglich. Der ARBÖ half spontan: Peter Angermayr und Franz Fuggersberger liehen einen Bus bei VW-Porsche Salzburg und brachten das Mädchen um die Weihnachtszeit mit seinen Eltern nach Italien.

Ein Prüfzentrum wurde in den 1980er-Jahren noch neu gebaut: das Prüfzentrum Mondsee. Es wurde am 11. November 1984 eröffnet. 1929 wurde die erste Ortsgruppe des ARBÖ Mondsee gegründet. Am 24. Oktober 1974 folgte die Wiedergründung durch Josef Wessenmayr. Mondsee zählt zwar geographisch zu Oberösterreich, war aber von je her in die Landesorganisation Salzburg eingebunden, da alleine durch die Lage zu Salzburg eine nahe Verbindung gegeben war.

Zum Jahreswechsel 1985/86 hatte der ARBÖ Salzburg seinen eigenen Nachtpannendienst im Service inkludiert. Damit waren die Techniker des ARBÖ rund um die Uhr ein ganzes Jahr lang für die nunmehr 19.297 Mitglieder im Einsatz.

Die Prüfzentren wurden mit neuem technischen Gerät versorgt. Hallein, Bischofshofen und Zell erhielten neue SUN-Motortester, Hallein-Oberalm wurde mit neuestem Dieselkompressionsdruck-Messgerät ausgestattet. Tamsweg erhielt einen Allrad-Taiga, um damit im Winter auch in den Wintersportgebieten rasch Hilfe zu leisten, und Bischofshofen wurde mit einer Abschleppachse „verstärkt“, die vor allem für den Autobahneinsatz wertvolle Arbeit leistete.

Der ARBÖ Salzburg von 1990 bis 2006

1991, nach 30-jährigem Einsatz für den ARBÖ, übergab Hofrat Dr. Franz Bauer, im Zivilberuf Beamter der Salzburger Landesregierung, längst in Pension, das Präsidentenamt des ARBÖ Salzburg an Dr. Horst Brank, der als stellvertretender Direktor der AUVA Salzburg dieses Ehrenamt übernahm. 24.000 Mitglieder zählte der ARBÖ in diesem Jahr. Ein schönes Abschiedsgeschenk des scheidenden Präsidenten, der anlässlich der Landeskonferenz auch zum Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit gewählt wurde.

Dr. Brank musste sein Amt schon kurze Zeit später aus gesundheitlichen Gründen ruhen lassen. Franz Hawel stand 1992 interimistisch als geschäftsführender Vizepräsident Dir. Peter Angermayr zur Seite.

Anlässlich der Landeskonferenz 1993 wurde Rechtsanwalt Dr. Peter Cardona in das Amt des Präsidenten gewählt. Mit ihm gewann der ARBÖ einen versierten Vertragsverhandler für Motorsportveranstaltungen, der auch außergewöhnliche Sprachkenntnisse in diese höchst sensiblen Gespräche mit Motorsportzar Bernie Ecclestone einbrachte und somit noch einmal, gleich im ersten Jahr der Präsidentschaft, den Salzburgring ins Licht der Weltöffentlichkeit rückte.

Der ARBÖ organisierte noch einmal den Lauf zur Weltmeisterschaft für Straßenmaschinen. Aber die finanzielle Schmerzgrenze war dann erreicht und der Motorsport, jahrzehntelang Wegbegleiter des ARBÖ, wurde zur Erinnerung.

„Räumt den Schilderwald“, forderte der ARBÖ Salzburg Ende der 1990er-Jahre mit einer Aktion, die von den Salzburger Nachrichten und dem ORF Salzburg mitgetragen wurde. Unglaubliche drei Jahre lang wurden sinnlose Verkehrsschilder und gefährliche Verkehrslösungen aufgezeigt, Verbesserungen vorgeschlagen.

Die Radfahrer als erste Mitglieder des ARBÖ hat der zum modernen Dienstleister gewachsene Verein nicht vergessen. Der Bewerb „Fahrradfreundliche Gemeinde“ hat bundesweit unzählige Gemeinden angeregt, mehr für die Radfahrer zu tun: von überdachten Radständern bis zu sicheren Radwegen und konfliktfreien Kreuzungen wurde vieles geleistet, der ARBÖ hat dies gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit jährlich bewertet und Sieger gekürt.

Ein weiterer Schritt zur Etablierung des Fahrrades als Transportmittel auf Kurzstrecken war die Initiierung des Bewerbs „Fahrradfreundliche Betriebe“.

Saniert wurden in den 1990er-Jahren die Prüfzentren Zell am See, Bischofshofen, Gastein und Mondsee, 1999 schließlich wurde ein neuen Großprojekt des ARBÖ in Hallein realisiert: der Neubau des Prüfzentrums an zentraler Stelle. Seit 9. Oktober 1999 gibt es in Hallein eine Neue Mitte; das „Herz der modernsten Pannenhilfe, des kundenfreundlichsten Prüfdienstes“ schlägt nun am Porscheweg 5 − hier steht das neue ARBÖ-Prüfzentrum. Der elf Millionen Schilling teure Stahl-Glas-Bau, so der Bürgermeister von Hallein, Dr. Christian Stöckl, sei eine wichtige Einrichtung, um auch dem technischen Fortschritt der Automobilindustrie zu entsprechen und die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge im Tennengau zu gewährleisten. Verkehrslandesrätin Mag. Gabriele Burgstaller gratulierte dem ARBÖ anlässlich der Eröffnung auch zur Hundertjahrfeier. Es sei wichtig, einen kompetenten Ansprechpartner in Verkehrsfragen zu haben. Besonders der Aspekt der Verkehrssicherheit sei ein gemeinsames Anliegen, der ARBÖ leiste einen aktiven Beitrag. Immerhin seien auch durch die Initiative „Im Scheinwerfer“, die die Salzburger Nachrichten und der ARBÖ gemeinsam gesetzt haben, schon zahlreiche Verkehrssicherheitslücken geschlossen worden. Auf Anregung des ARBÖ seien schon einige Novellierungsvorschläge zur Straßenverkehrsordnung an die Bundesregierung weitergeleitet worden. Der ARBÖ engagierte sich auch in Fragen des Konsumentenschutzgesetzes sehr stark, meinte die Landesrätin bei ihrer Festrede und hob die Bereiche Benzinpreise und Versicherungen hervor.

Peter Angermayr als Landesgeschäftsführer und ARBÖ-Ortsklubobmann von Hallein sah im neuen Prüfzentrum ein Signal für die Jahrtausendwende: „Modernste Prüftechnik und Mitarbeiter mit Herz, das zeichnet den ARBÖ aus.“ Vier Techniker werden auch im Tennengau des neuen Jahrtausends dafür sorgen, dass die ARBÖ-Mitglieder bestens fahren.

Präsidenten und Landesgeschäftsstellenleiter

Präsidenten:

Landessekretär und Landesgeschäftsstellenleiter:

Radsport

Hauptartikel Radsportergebnisse der Fahrer des ARBÖ-Salzburg

Motorsport

Der ARBÖ organisierte unter anderem folgende Motorsportveranstaltungen (zeitweise):

Quelle