Salzburger Festspiele 2012

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Die Salzburger Festspiele 2012 waren die 92. Salzburger Festspiele.

Salzburger Festspiele 2012

Für Aufregung sorgten die Wiener Philharmoniker, die laut darüber nachdachten, ob sie weiterhin bei den Salzburger Festspielen auftreten sollten.

Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler musste Mitte August ein mögliches Defizit im heurigen Jahr einräumen, wies aber "böse Gerüchte" zurück[1]. Erstmals seit 1999 werden die Salzburger Festspiele 2013 möglicherweise negativ bilanzieren. Im vorigen Jahrzehnt ist es üblich geworden, dass jeden Sommer ein bis zwei Millionen Euro als "Programmreserve" für die nächsten Spielzeiten verblieben sind. Doch 2012, nach den ersten von Alexander Pereira künstlerisch geleiteten Salzburger Festspielen, blieb erstmals seit Langem kein derartiger Überschuss.

Sie könne ein Defizit nicht ausschließen, bestätigte Helga Rabl-Stadler, Präsidentin und Kaufmännische Leiterin. Allerdings: Dass dieses Defizit eine Million Euro oder mehr erreichen würde, sei "ein böses Gerücht". Genaue Zahlen gebe es noch nicht (Stand 16. August 2013), denn es stehen noch zweieinhalb Festspielwochen bevor.

Wenn, dann werde ein etwaiger Verlust im sechsstelligen Bereich und sicherlich in einem Ausmaß bleiben, "das die Salzburger Festspiele selbst verarbeiten können", versichert Helga Rabl-Stadler. Ein etwaiges Defizit aus 2013 könnte also 2014 wettgemacht werden und es würde keine Krisensubvention nötig. Auch die im Festspielfondsgesetz vorgesehene Ausfallshaftung der öffentlichen Hand werde "sicher nicht" schlagend, beteuert die Präsidentin.

Während das Millionendefizit das "böse Gerücht" sei, "sind unsere Mehreinnahmen die schöne Wahrheit", sagte Helga Rabl-Stadler. Beim Kartenverkauf wie bei Sponsoren-Einnahmen würden heuer historische Rekordwerte erreicht.

Strenger sieht das Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ). Dass sich ein Defizit abzeichne, sei "erschreckend". Er ist einer von fünf stimmberechtigten Mitgliedern im Kuratorium. Dieses habe dem Intendanten und der Präsidentin vorgegeben, 2013 "zumindest ausgeglichen" abzuschließen, sagt Schaden. Und: "Ein Budget ist dazu da, eingehalten zu werden."

Quelle

  • Auskoppelung aus dem Hauptartikel Salzburger Festspiele

Einzelnachweis

  1. Salzburger Nachrichten, 16. August 2013
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