Andreas Teufl

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Andreas Teufl (* 12. Februar 1963 in St. Gilgen) ist Hotelier zur Alten Post in Faistenau. Von 2014 bis 2019 war er Vizebürgermeister (FPÖ) dieser Flachgauer Gemeinde. Im Juni 2018 ließ er sich zum Abgeordneten des Salzburger Landtags angeloben.

Leben

Berufliches und Privates

Andreas Teufl ist ein Faistenauer, der mit acht Geschwistern am Teuflbauerngut in der Tiefbrunnau aufwuchs. Die Volksschule und die Hauptschule besuchte er in Faistenau und absolvierte nach dem Besuch der Polytechnischen Schule von 1978 bis 1981 eine Lehre zum Karosseriebauer.

Nach dem Präsenzdienst beim Bundesheer verbrachte er neun Monate als Soldat des österreichischen UNO-Kontingents auf den Golan-Höhen in Syrien – eine Zeit, die ihn, wie er sagt, für sein späteres Leben sehr geprägt hat.

Seit 2001 führt er, bis 2021 gemeinsam mit seiner Frau Gabriela, geborene Grill (* 1963; † 15. August 2021 in Faistenau)[1], bereits in der neunten Generation, das traditionsreiche Hotel „Alte Post“. Sein Bestreben ist, die jahrhundertelange Tradition mit den heutigen Ansprüchen zu verbinden. Teufls Vorliebe gilt der persönlichen Betreuung der Gäste in Verbindung mit der Natur und Bergwelt des Salzkammergutes. Bei Ausflugsfahrten und Wanderungen zieht ihn die Schönheit seiner Heimat immer wieder in seinen Bann.

Seit er im Sommer 2007 an der Faistenauer Sommerakademie einen Kurs in intuitivem Malen absolviert hat, ist er begeisterter Maler von Acrylbildern, „die allein durch die Intuition aus dem Universum entstehen“; im Weiteren hat Andreas Teufl einen Hang zu Darstellungen von Engeln.

Seine beiden Kinder arbeiten kaum noch in seinem Hotelbetrieb mit.

Politik

  • 1999 wurde er Mitglied der Gemeindevertretung bzw. der Gemeindevorstehung in Faistenau.
  • 2009 gelang es ihm, Heinz-Christian Strache zu einer Wahlkampfveranstaltung einzuladen, der am 13. Februar 2009 in seinem Gasthaus auftrat.[2]
  • Im Zuge der im Frühjahr 2015 erfolgten Spaltung der Salzburger FPÖ gehörte Teufl zu jenen Parteifunktionären, die aus der Partei ausgeschlossen wurden; diese Ausschlüsse wurden in Folge von der Bundespartei für ungültig erklärt. Daraufhin wurden die Verantwortlichen für diesen Vorgang, Rupert Doppler und Karl Schnell, ihrerseits aus der FPÖ ausgeschlossen (worauf sie die FPS gründeten).

Quellen

Einzelnachweise