Berta und Paula Eisenberg

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Stolperstein für Berta und Paula Eisenberg an der Ecke Lessingstraße Nr. 6/Rainerstraße Nr. 17
Stolperstein für Leah Eisenberg an der Ecke Lessingstraße Nr. 6/Rainerstraße Nr. 17

Berta Eisenberg (geborene Nussblatt) (* 5. Dezember 1884 in Stryj, einer Stadt im damaligen österreichischen Kronland ; † März 1942) und ihre Tochter Paula Eisenberg (* 6. März 1909); † März 1942), sowie ihre Enkelin Leah Eisenberg (* 18. Oktober 1940; † März 1942) waren Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Eisenberg heiratete am 24. Februar 1907 den Kaufmann Siegfried (Salomon) (* 19. Juli 1880; + 26. März 1924. Gemeinsam hatten sie fünf Kinder: Nelly (* 22. Dezember 1907) in Wien, Paula (* 6. März 1909), Edith (* 7. Oktober 1910), Walter (* 29. Februar 1912) und Robert (* 7. September 1919), jeweils geboren in Salzburg.

Die Familie Eisenberg wohnte seit 1919 im Stadtteil Itzling unter folgender Adresse: Lessingstraße 6/Rainerstraße 17, im Haus des jüdischen Ehepaares Gottlieb und Hermine Winkler, zur Miete. Eisenbergs Gatte schied am 26. März 1924 in Wien aus dem Leben und wurde in der israelitischen Abteilung des Zentralfriedhofs beigesetzt. Eisenberg führte daraufhin das Kaufhaus S. Eisenberg, welches auf Damenmoden spezialisiert war, in einem kleineren Umfang weiter, verkaufte das Geschäft, welches am Makartplatz lag, in den 1930er Jahren. Die älteren Kinder Nelly, Edith und Walter hatten Salzburg bereits verlassen.

Die jüngeren Kinder Paula und Robert gingen mit ihrer Mutter nach Wien. Paula bekam am 18. Oktober 1940 eine Tochter, Leah. Am 3. Dezember 1941 wurden Eisenberg, sowie ihre Tochter und ihre Enkeltochter von Wien nach Riga deportiert und dort im März 1942 ermordet. Die genauen Todesdaten sind nicht eruierbar.

Zum Andenken an Berta und Paula Eisenberg wurden am 7. Juli 2011 an der Ecke Lessingstraße Nr. 6/Rainerstraße Nr. 17 zwei Stolpersteine verlegt. Am 19. April 2013 erfolgt die Verlegung eines weiteren Stolpersteins, für die Enkelin Leah Eisenberg.

Quelle