Großglockner Grand Prix 2014

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Start 2014: von links nach rechts: Oldtimerenthusiast, Sammler und Hotelier Helmuth Vötter aus Kaprun, Dr. Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG, Bürgermeister der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße Hannes Schernthanner, Gerhard Feichtinger, Präsident des Motor Veteranen Clubs Salzburg, am Start hier zu sehen ein Lancia Stratos aus dem Jahr 1975
Start!
dem Ziel entgegen
am Parkplatz Fuscher Törl im Ziel

Der Großglockner Grand Prix 2014 ist der dritte Großglockner Grand Prix, eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung für historische Rennwagen, die auf der Großglockner Hochalpenstraße stattfindet.

2014: Die Stunde der Weltmeister – Jochen Mass und Klaus Ludwig

Teilnehmer aus neun Nationen, 34 authentische Automarken, Fahrzeuge im Wert von 21 Millionen

Am 5. und 6. September 2014 hört man wieder das sonore Grollen der Motoren im Tal bei Ferleiten am Beginn der Großglockner Hochalpenstraße. 75 Rennteams mit historischen Fahrzeugen – allesamt automobile Klassiker mit toller Geschichte – gehen am Freitag und Samstag an den Start zum Revival der drei historischen internationalen Großglockner Automobil- und Motorradrennen.

Als „Grossglockner Grand Prix“ und „Großer Preis von Österreich“ geht die Veranstaltung in Erinnerung an die legendären Rennen der Jahre 1935, 1938 und 1939 heute als sichere Gleichmäßigkeitsveranstaltung auf „Genauigkeit“ auf die fast 14 Kilometer lange Bergrennstrecke.

Jochen Mass

Mass – Vizeweltmeister in der Formel 2 im Jahr 1973 - Formel-1-Legende in der Zeit von Gilles Villesneuve und Rolf Stommelen - gewann 1989 mit dem Team Sauber Mercedes die weltbekannten 24-Stunden von Le Mans. Insgesamt bestritt Jochen Mass in seiner Formel-1-Karriere 105 Grand Prix und erzielte dabei 71 Weltmeisterschaftspunkte. Er war damit bis zur Ära Michael Schumacher der erfolgreichste deutsche Formel-1-Pilot.

Klaus Ludwig

Klaus Ludwig gilt als Deutschlands erfolgreichster Tourenwagenfahrer. 1979 wurde er erstmals deutscher Meister auf einem Kremer-Porsche-935. Im selben Jahrholte er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans bei anhaltendem Regen den Gesamtsieg gegen die schnelleren Sportprototypen. In den 1980ern fuhr er bei Langstreckenrennen die Sportwagen Porsche 956 C und Porsche 962 und gewann dabei erneut zweimal in Le Mans (1983 und 1984).

Fahrzeuge im Wert von mehr als 21 Millionen Euro

Fahrzeuge im Wert von mehr als 21 Millionen Euro und in den spannenden Baujahren von 1920 - 1940, 1950 - 1965 und 1966 - 1975 werden zu sehen sein. Schnelle Porsches, darunter Porsche 904, 910 und 356 sowie die Klassiker der Reihe 911. Mercedes-Benz Flügeltürer und 300 SL Roadster kommen, ebenso wie längst vergessene Marken wie Austin Healey, Talbot (mit einem Grand Prix Rennwagen aus dem Jahr 1957), Riley, Alvis oder MG.

Legendäre Marken wie Bugatti, Aston Martin, Lancia, Bentley und Maserati sind dabei. Ein besonderer Maserati ist das Modell 4 CM aus dem Jahr 1935. Es handelt sich um eines der originalen Fahrzeuge, die schon 1935 beim ersten Rennen in Ferleiten am Start waren.

Mächtig ist der Mercedes-Benz SSK aus dem Jahr 1929 mit 7,2 Liter Hubraum. Noch mächtiger wird der Delage sein, der mit seinem Eigentümer aus Schweden kommt, Baujahr 1924 ist und mit mehr als 21 Liter Hubraum aus 12 brachialen Zylindern aufwarten kann.

Die Trainings- und Wertungsläufe am 5. und 6. September 2014

Das Teilnehmerfeld geht am Freitag, den 5. September um 16:00 Uhr zum ersten Mal bei gesperrter Strasse auf die Bergprüfung. Die Eröffnung des Grand Prix ist bereits um 15:00 Uhr im Fahrerlager in Ferleiten an der Kassenstelle.

Am Samstag, den 6. August wird dann um 09:00 Uhr und dann wieder um 16:00 Uhr gestartet. Im Minutenabstand gehen die Klassiker und Oldies auf die Jagd nach der exakten Zeit. Mehrmals muss die Zeit aus der ersten Auffahrt so exakt wie möglich bestätigt werden – nicht leicht bei 14 Kilometer Berganstieg.

Erstmals bietet der „Internationale Grossglockner Grand Prix“ für Besucher und Zuschauer in Ferleiten am Fahrerlager ein gemütliches Fahrerlager-Zelt, in welchem Sie gemütlichen sitzen, die Fahrzeuge von einem Moderator in dichter Vorbeifahrt direkt vor dem Zelt vorgestellt werden und auch die Verpflegung mit lokalen Spezialitäten und Getränken nicht zu kurz kommt. Damit lockt der Grand Prix, der immerhin auch den Titel „Grosser Preis von Österreich“ führt, viele Interessierte und Familien nach Ferleiten. Der Eintritt ist frei.

Tipps

Da die Strecke eine Stunde vor den jeweiligen Zeitläufen für den allgemeinen Verkehr gesperrt wird, bitte rechtzeitig anreisen, wenn Sie die Veranstaltung an der Strecke oder im Zielbereich beim Fuscher Törl mitverfolgen möchten. Empfehlenswert ist der Zielbereich, da man von dort die letzten Kilometer über das obere Naßfeld sehr gut beobachten kann.

Der besondere Tipp von Peter Krackowizer: Samstag, den Vormittagslauf im Zielraum miterleben, den Nachmittagslauf beim Start verfolgen!

Weblinks

Quelle