Matthias Meisl

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Mag. Dr. Matthias Meisl (* 20. Oktober 1954 in Kuchl im Tennengau) ist Politiker und Direktor des Gymnasiums in Hallein.

Leben

Nach dem Besuch von Volksschule und Gymnasium studierte Matthias Meisl an der Universität Salzburg Mathematik und ab 1975 Chemie an der Universität Graz (Promotion 1985, Lehramtsprüfung für Chemie und Physik 1987).

Seit 1987 war er Gymnasialprofessor für Chemie, Physik und Informatik am Gymnasium Hallein.

Von 1987 bis 1991 war er Obmann, seit 1999 Ehrenobmann des Schiclubs Kuchl.

1989 war er Mitbegründer der Unabhängigen Liste – Lebenswertes Kuchl, die 1989 im Zuge des Kampfes um das Gewerbegebiet Brennhoflehen entstand., sowie von 1989 bis 1994 Vizebürgermeister von Kuchl. Vom 2. Mai 1994 bis zum 26. April 1999 war er Abgeordneter der Bürgerliste im Salzburger Landtag.

Matthias Meisl kam auch außerhalb der politischen Arbeit immer wieder kontroversiell an die Öffentlichkeit, so zum Beispiel Anfang 1998, als seine Frau als Pflegedienstleiterin des Seniorenheims Kuchl vom Bürgermeister und Brennhoflehen-Widersacher Pius Züger abberufen wurde; oder im März 2007, als er beim Verfassungsgerichtshof die Aufhebung der Bestellung Karl Sindingers zum Direktor des Gymnasiums Hallein erzwang, da diese nicht nach objektiven Gesichtspunkten erfolgt war. Nach dessen Pensionierung wurde er am 13. Februar 2012 sein Nachfolger. Am 1. November 2019 trat er in den Ruhestand.

Quellen

  • Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 136.
  • Salzburger Nachrichten
Zeitfolge