Peter Paul Bramböck

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Monsignore Peter Paul Bramböck (* 20. Jänner 1884 in Amras, Tirol; † 28. Jänner 1949 in der Stadt Salzburg) war Priester der Erzdiözese Salzburg, insbesondere Ordinariatskanzler, Domkapitular und Generaldechant für den Tiroler Anteil der Erzdiözese Salzburg.

Leben

Nach seiner Matura am Franziskanergymnasium in Hall in Tirol trat Peter Paul Bramböck der katholischen akademischen Verbindung Vindelicia bei und studierte in Salzburg Theologie. 1907 wurde er zum Priester geweiht. Er war

von 1907 bis 1909 Kooperator in der Pfarre Niederndorf,
1909 Aushilfspriester in der Pfarre Brixen im Thale,
von 1909 bis 1912 Kooperator in der Pfarre Kirchbichl,
von 1912 bis 1915 Kooperator in der Pfarre Wörgl und
von 1915 bis 1918 Kooperator in der Pfarre Kitzbühel.
Von 1919 bis 1920 war er Benefiziat in Zell bei Kufstein,
von 1921 bis 1925 Kooperator in der Pfarre Niederndorf und
von 1926 bis 1933 Kooperator in der Pfarre Stumm.

In Kufstein gründete er die Katholikenorganisation "Unterland", deren Sekretär er von 1926 bis 1933 war. Seit 1929 war er Schriftleiter der von ihm gegründeten Wochenzeitung gleichen Namens.

Außerdem engagierte er sich in der 1919 gegründeten katholischen Schülerverbindung Cimbria, in der katholischen Jugendarbeit und im katholischen Gesellenverein Kufstein.

Vom 26. Jänner 1928 bis zum 27. Dezember 1933 war er für die Christlichsoziale Partei als Vertreter Tirols im Bundesrat.

Er war Leiter er Katholischen Aktion und von 1934 bis 1937 Redakteur der Zeitschrift "Unterland. Tiroler Sonntagsblatt".

Von 1934 bis 1937 war er Kooperator in der Pfarre Langkampfen und
von 1937 bis zu seinem Ableben 1949 Stadtpfarrer von Salzburg-Itzling.

Ehrentitel

  • Prälat
  • 1926 Päpstlicher Ehrenkaplan (Monsignore)

Quellen

Zeitfolge