Wolfgang Exner senior

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Begriffsklärung
Dieser Artikel informiert über Wolfgang Exner senior. Über einen gleichnamigen Exner informiert der Artikel Wolfgang Exner junior.

Senatsrat Dipl.-Ing. Mag. arch.[1] Wolfgang Exner senior (* 7. Mai 1916 in der Stadt Salzburg; † 21. November 2006 in Wien)[2] war Beamter der Stadt Salzburg und deren Bürger[3]

Leben

Wolfgang Exner war der Sohn des k. k. Agraringenieurs Richard Exner (* 28. Jänner 1884 in Alt Brünn, tschechisch Kluzov, Mähren; † 5. Mai 1951 in der Stadt Salzburg) und seiner Frau, der Lehrerin Maria Theresia, geborene Póka de Pókafalva (* 7. August 1886 in Laibach, slowenisch Ljubljana, Krain; † 20. Juli 1967 in der Stadt Salzburg).[4]

Seit 1941 war er verheiratet mit Maria Ruth, geborene Kurafeiski, in zweiter Ehe seit 1985 mit Ulrike, geborene Pass.[5]

Im Zweiten Weltkrieg gehörte Wolfgang Exner als Leutnant zu den Ordonanzoffizieren von Oberst Hans Lepperdinger (* 1905; † 1984), die sich mit ihrem Aufruf vom 4. Mai 1945 gegen die Verteidigung der Stadt Salzburg stellten und diese damit vor der Zerstörung bewahrten.[6]

1945 trat Exner in den Dienst der Stadtgemeinde Salzburg und war vorwiegend im Bereich der Baubehörde und der Bauverwaltung tätig. In Folge wirkte er bei verschiedenen städtischen Bauvorhaben maßgeblich mit. Seiner persönlichen Initiative ist die Wiedererrichtung des Bürgerspitals St. Blasius in historischer Form sowie die Sanierung des Marmorsaales im Schloss Mirabell in seiner heutigen Gestaltung zu verdanken. Für diese Leistungen wurde Exner 1950 zum ehrenamtlichen Konservator des Bundesdenkmalamtes ernannt.

Nach der bautechnische Leitung der Fernheizkraftwerke I (Heizkraftwerk Mitte) und II (Heizkraftwerk Nord) sowie des Kurhausumbaues wurde er nach Inkrafttreten des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes mit der Leitung der neugeschaffenen Dienststelle "Altstadtevidenz" 1968 betraut.

Am 1. Jänner 1971 wurde Ing. Exner zum Senatsrat ernannt und zum ständig beeideten gerichtlichen Sachverständigen für das Sachgebiet Architektur und Hochbau bestellt.

Anlässlich seines 60. Geburtstags wurde ihm in Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Salzburg das Bürgerrecht verliehen.

Am 1. Juli 1976 trat er in den Ruhestand.

Quellen

Einzelnachweise