Kaprun - 20 Jahre danach

Kaprun - 20 Jahre danach

Am 11. November 2000 ereignet sich in der Salzburger Wintersportgemeinde Kaprun die größte Katastrophe in der Geschichte der Zweiten Republik. 155 Menschen sterben beim Brand der Standseilbahn "Kitzsteingams".

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11. November 2000: Das Undenkbare geschieht. Aus dem Tunnel der Gletscherbahn Kaprun dringt Rauch. Die "Kitzsteingams", eine von zwei Bahngarnituren, brennt.

1971 begann die Planung für eine Standseilbahn durch einen Stollen auf das 1965 eröffnete Gletscherskigebiet am Kitzsteinhorn. Die Strecke ist 3899 Meter lang. Davon verlaufen 3298 Meter im Stollen.

Nach dem Feuer im Tunnel mit 155 Toten wurden Vorschriften deutlich verschärft. Das betraf längst nicht nur die Betreiber von Standseilbahnen.

August Koller stieg mit Feuerwehrkollegen als Erster in den Kapruner Unglücksstollen ein. Er war damals Leiter der örtlichen Bergrettung.

Die Angehörigen der Opfer leiden für immer unter der größten Katastrophe in der Zweiten Republik. Sie hat auch Kaprun für immer verändert.

Vor 20 Jahren brach das Inferno los. Im Tunnel der Gletscherbahn. Es war ein Unglück von enormer Dimension.

Die Katastrophe bei der Gletscherbahn Kaprun mit 155 Todesopfern ist am 11. November 20 Jahre her. Klaus Portenkirchner arbeitete fünfeinhalb Monate lang täglich an der Unglücksstelle. Als Protokollführer, Kontrolleur und Organisator. Und im Tunnel hatte er das Ausmaß der Tragödie vor Augen.

Zwei Jahrzehnte Katastrophe von Kaprun - eine Rückschau

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