Chronologie der Benediktinerinnenabtei Nonnberg

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Benediktinerinnenabtei Nonnberg

Die Chronologie der Benediktinerinnenabtei Nonnberg erfasst alle derzeit bekannten Daten rund um die Benediktinerinnenabtei Nonnberg auf dem Nonnberg in der Stadt Salzburg. Datenstand ist 14. August 2019, wird noch ergänzt und kann gerne von jedem auch ergänzt werden.

Chronologie

Um 715

gründet Rupert von Worms am Nonnberg innerhalb der Salzpurch die Benediktinerinnenabtei

9. Jahrhundert

werden die Regeln des hl Benedikt von Nursia angenommen

998

wird Wiradis I. Äbtissin (eventuell auch 1 000)

Um 1000

besitzt das Kloster einige Zehenthöfe in Nußdorf am Attersee

Um 1006

brennt die erste Klosterkirche ab

1009

Weihe einer romanischen Basilika in Anwesenheit von Kaiser Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde (Heinrichsbasilika)

Um 1020

werden das Frauenkloster Göß in Tragöß in der Steiermark und das Benediktinerinnenkloster St. Georgen am Längsee in Kärnten als Tochterklöster gegründet

4. September 1024

lässt Wiradis die Gebeine der ersten Äbtissin vom Nonnberg, Erentrudis, in die neue Krypta der Klosterkirche übertragen

1029

wird das Frauenkloster Sonnental im Pustertal in Südtirol als Tochterkloster gegründet

1041

wird der Hochaltar der Abteikirche geweiht

1042

wird das Frauenkloster Gurk als Tochterkloster gegründet

1050

wird das Frauenkloster Erla in Niederösterreich als Tochterkloster gegründet

1117

bestätigt Erzbischof Konrad I. der Abtei den Grundbesitz in Arnsdorf in der Wachau

1242

Äbtissin Gertraud von Stein erhält die Pontifikalien (Äbtissinnenring, Äbtissinnenstab, Brustkreuz und Krone) für sich und ihre Nachfolgerinnen durch Fürsterzbischof Eberhard II. von Regensberg im Namen des Papstes

1388

wird Diemut von Schönstätten Äbtissin

1423

ein Brand, ausgelöst durch Blitzschlag, zerstört wesentliche Teile von Kirche und Kloster

1426

Vollendung eines Notdaches über dem abgebrannten Kirchenschiff

1439

wird Anna Panichner Äbtissin

1448

beginnt der Bau der Johanneskapelle

1451

wird die Johanneskapelle vollendet und erstmals bürgerliche Frauen im Kloster zugelassen

1464

Beginn des Wiederaufbaus und Errichtung der heutigen gotischen Kirche auf den romanischen Fundamenten

1475

werfden Krypta und Chorbau neu geweiht

1480

Einbau des Klaner-Fensters, das Szenen des Marienlebens zeigt

1484

wird Daria Panichner Äbtissin

1496

findet sich die erste Bücherliste der Bibliothek

1506

Weihe des fertig gestellten Kirchenschiffs

1583

die beiden letzten Petersfrauen übersiedeln nach Aufhebung ihres Klosters vom Erzstift St. Peter auf den Nonnberg

17. Jahrhundert

wird das Stiftsarchiv gegründet

1624

Beginn der Barockisierung der Abteikirche; die erste Äbtissin Erentrudis wird zur Landesmutter erklärt

1626

findet eine Inventur statt, bei der außer einer großer Anzahl von Silbergeschirren wenig vorrätig war, der Schuldenstand betrug 8.000 fl.

1636

flüchten die Nonnen vor der Pest auf das Schloss Lerchen in Radstadt, wo sie vier Monate blieben

1675

wird die Heilige Stiege erbaut

1711

erhält die Abteikirche ihre barocke Zwiebelhaube

1736

wird ein neuer Altar in der Kreuzkapelle aufgestellt

1805

wird ein Erziehungs-Institut für Mädchen vornehmer Abstammung eingerichtet

1813

wird das Erziehungs-Institut für Mädchen vornehmer Abstammung wegen Lehrermangels geschlossen

1815

mussten 32 Handschriften, vier Inkunabeln, vier Bücher aus der Zeit nach 1500 sowie 30 Holzschnitte und vier Miniaturen an die Königliche Bibliothek in München abgegeben werden

1841

wird Alberta Ainhauser Äbtissin

1846

führt die Äbtissin die vegetarische Lebensweise ein

1853

Beginn der Regotisierung der Abteikirche, der gotische Hochaltar von 1515 aus der Filialkirche hl. Ulrich in Scheffau am Tennengebirge wird aufgestellt

1857

wird Adelgundis Thalmann Äbtissin

1862

wird das Amt der Archivarin geschaffen

1874

wird der Frauenchor mit einem neuen Altar ausgestattet und restauriert

1908

beginnt der Bau des Erentrudishof (auch Nonnberghof genannt)

1910

wird der Erentrudishof fertiggestellt

1921

wird Virgilia Lütz Äbtissin

9. Juli 1972

kommt es im Nonnberghof zu einem Großbrand

23. Mai 1984

kommt es auf der Erentrudisalm zu einem Großbrand

Juli 2017

wird Veronika Kronlachner Äbtissin von Nonnberg

Quellen

Chronologien