René Marcic

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Erinnerungstafel an Rene Marcic und seine Gemahlin Blanka am Friedhof in Aigen

Dr. René Marcic (* 13. März 1919 in Wien; † 2. Oktober 1971 Aarsele, Belgien) war österreichischer Rechtsphilosoph und Politologe. Er beschäftigte sich vor allem mit Fragen der Gesellschaft und des Staates unter den Aspekten von Rechtsstaatlichkeit und Rechtsontologie.

Leben

Marcic wurde in Wien geboren. Nach seinem Studium an der Universität Zagreb und Promotion zum Dr. jur. 1942 arbeitete er als Presse- und Kulturreferent im Generalkonsulat des „Unabhängigen Staats Kroatien“ in Wien.

1946 wurde er Mitglied des Redaktionsstabs der Salzburger Nachrichten und arbeitete als Gerichtsreporter. 1953 wurde er Gerichtsredakteur. Nach dem Tod von Gustav Canaval war er von 1959 bis 1964 dessen Nachfolger als Chefredakteur.

Er lehrte an der Universität Salzburg, wobei er sich vor allem mit Problemen der Rechtsphilosophie auseinander setzte. Er wohnte in Salzburg-Aigen.

Marcic kam am 2. Oktober 1971, gemeinsam mit seiner Gemahlin Blanka (* 1921; † 1971) bei einem Flugzeugabsturz einer Maschine der British European Airways über Belgien ums Leben. Sie befanden sich am Heimflug von einem rechtsphilosophischen Forschungsaufenthalt in Sydney, Australien.

Sein Andenken lebt unter anderem in der René-Marcic-Straße im Salzburger Stadtteil Maxglan fort. Das Ehepaar fand seine letzte Ruhestätte in Belgien. Auf dem Friedhof Aigen erinnert eine Gedenktafel an das Ehepaar.

Werke

  • Vom Gesetzesstaat zum Richterstaat (1957)
  • Reine Rechtslehre und Klassische Rechtsontologie (1961)
  • Demokratie, Baustil des Wandels (1970)
  • Geschichte der Rechtsphilosophie (1970)

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "René Marcic"
Zeitfolge