Alfred Prey

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Dr. theol. Alfred Prey (* 26. August 1843 in Obernberg, Innviertel; † 19. November 1920 in Salzburg) war ein hoher Geistlicher der Erzdiözese Salzburg, zuletzt Generalvikar.

Leben

Alfred Prey wurde am 27. August 1866 zum Priester geweiht. Seine Primiz hielt er in St. Michael im Lungau.

Er war

Im Domkapitel war er von 1908 bis 1911 Domscholastikus, ab 23. September 1911 infulierter Domdechant.

Von 1900 bis 1908 war Prey Direktor des f.e. Priesterhauses, von 1910 an Präses des fürsterzbischöflichen Konsistoriums. Er war auch Prosynodal-Examinator.

1918 wurde er Generalvikar.

Als Kapitelvikar oblag ihm nach dem Tod von Erzbischof Balthasar Kaltner ( † 6. Juli 1918) bis zum Amtsantritt dessen Nachfolgers Ignaz Rieder, der am 15. Dezember 1918 installiert wurde, die Leitung der Diözese. In diese Zeit fielen das Ende des Ersten Weltkriegs, der Zusammenbruch der Österreichisch-ungarischen Monarchie und die Gründung der Republik Österreich. Schon am 4. November 1918, noch vor der Verzichtserklärung des Kaisers, richtete Prey einen flammenden Aufruf an den Klerus der Erzdiözese, man wolle dem neuen Staat eine kräftige Stütze sein.[1]

Ehrungen

Prey war Jubelpriester, Hausprälat Seiner päpstlichen Heiligkeit und Ritter des Ordens der Eisernen Krone III. Klasse.

Quellen

Einzelnachweis

Zeitfolge
Vorgänger

Andreas Franz Stöckl

Domdechant
1911–1920?
Nachfolger

Alois Winkler

Zeitfolge
Zeitfolge
Vorgänger

Johann Walchhofer

Pfarrer von Taxenbach
1887–1893
Nachfolger

Franz Seraph Kiederer

Zeitfolge
Vorgänger

Johann Walchhofer

Pfarrer von Bruck im Pinzgau
1878–1887
Nachfolger

Peter Troger


Zeitfolge
Zeitfolge
Vorgänger

Berthulf Schiffer

Pfarrprovisor von Embach
1868
Nachfolger

Anton Allgeyer