Anton Hutter (Priester)

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Geistlicher Rat Anton Eremit Franz Xaver Hutter (* 14. März 1799 in Piesendorf; † 7. März 1878 ebenda) war römisch-katholischer Priester und Pfarrer im Pinzgau.

Leben

Anton Eremit Franz Xaver Hutter war der Sohn des Moserbauern Simon Hutter und seiner Frau Maria, geborene Grueber, und wurde am 29. Juli 1821 zum Priester geweiht. Er war

Kooperator in Kaprun, Stuhlfelden und Zell am See,
von 1827 bis 1829 Stadtvikar von Hallein,
von 1829 bis 1830 Pfarrvikar von Viehhofen,
vom 31. Oktober 1830 bis 1833, Pfarrvikar von Kaprun,
von 1834 bis 1835 Subdirektor des Priesterhauses in Salzburg,
von 1835 bis 1841 Pfarrer von Zell am See und
von Dezember 1841 bis 1850 Dechant, Schuldistriktsaufseher und Pfarrer von Piesendorf.

Am 23. April 1850 wurde Hutter ins Salzburger Domkapitel berufen, wurde Konsistorialrat und k.k. Diözesanschulen-Oberaufseher. Am 31. Juli 1859 übernahm er die Stelle des Domscholastikus. Von 1858 bis 1870 war er zudem Prosynodal-Examinator.

Auch in den Salzburger Gemeinderat wurde er berufen.

Am 11. November 1870 trat er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Seinen Lebensabend verbrachte er in der Obhut des Abtes von St. Peter und späteren Salzburger Erzbischofs Dr. Albert Eder.[1]

Der Pinzgauer Pfarrer Bartholomäus Hutter ist sein Bruder.

Ehrungen

Im Juli 1842 wurde er zum Geistlichen Rat ernannt.

Für seine Verdienste auf dem Gebiete der Seelsorge und des Schulwesens erhielt er am 23. Oktober 1870 durch Kaiser Franz Joseph I. den Orden der eisernen Krone III. Klasse verliehen.

Quellen

Zeitfolge
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