Franz Konrad Weber

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hofrat DDr. Franz Konrad Weber (* 25. April 1896 in Ziersdorf, .; † 27. Oktober 1981 in Salzburg)[1] war ein österreichischer Bibliothekar und Leiter der Salzburger Studienbibliothek.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Den Ersten Weltkrieg verbrachte Franz Konrad Weber in einem bosnisch-herzegowinischen Infanterieregiment und war fünf Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft. Er war Lehrbeauftragter für die russische Sprache an der 1962 wiedererrichteten Universität Salzburg sowie 35 Jahre gerichtlich beeideter Dolmetscher für die lateinische, russische, serbische und kroatische Sprache.

1945 trat Franz Konrad Weber in den Bibliotheksdienst und war bis 1948 an der Österreichischen Nationalbibliothek beschäftigt.

Anschließend wechselte er an die Salzburger Studienbibliothek, der er von 1951 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1961 als Direktor vorstand.

Er war verheiratet mit Emma, geborene Figl, die ihm eine Tochter schenkte.

Ehrung

Hofrat Weber war Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.

Werke

(Auswahl)

Quellen

  • Ute Palmetshofer und Monika Eichinger, Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Salzburg – ein Werkstattbericht. In: Mitteilungen der VÖB 65 (2012) Nr. 1, S. 22 (S. 35 FN 7).
  • fabian.sub.uni-goettingen.de: Universitätsbibliothek Salzburg: Hauptbibliothek. Gestützt auf: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner. Hrsg. von Bernhard Fabian. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003.
  • Guido Müller: DDr. Franz Konrad Weber (1896–1981) in: Kramml, Peter F., P. Franz Lauterbacher, Guido Müller: Maxglan. Hundert Jahre Pfarre 1907–2007. Salzburgs zweitgrößter Stadtfriedhof. Pfarramt Maxglan (Hg.), Salzburg 2007. S. 344f.
  • Städtische Friedhöfe, Gräbersuche
Zeitfolge