Siegfried Weitlaner

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General Prof. Siegfried Weitlaner (* 9. Juni 1916 in Saalbach; † 9. Jänner 2001) war Landesgendarmeriekommandant von Salzburg.

Leben

Siegfried Weitlaner war das achte Kind des Saalbacher Schuhmachermeisters Konrad Weitlaner und seiner Frau Margarethe, geborene Rainer. Nach der Volksschule besuchte er ab 1928 das Humanistische Gymnasium Borromäum in Salzburg, wo er 1936 maturierte. Anschließend war er für ein Jahr Hauslehrer am Rupertinischen Kollegium.

Ab September 1937 war er beim Österreichischen Bundesheer, ab März 1938 bis 1945 bei der Wehrmacht, zuletzt als Hauptmann und Bataillonskommandeur im Gebirgsjägerregiment 118 der 7. Gebirgsjägerdivision, mehrfach ausgezeichnet.

Seit 1943 war er verheiratet mit Gerti, der Tochter des Saalbacher Autounternehmers Josef Rainer.

Nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft trat er am 15. Oktober 1945 in den Dienst der österreichischen Bundesgendarmerie ein. 1950 wurde er zum Oberleutnant befördert. Danach war er beim Landesgendarmeriekommando Salzburg in leitenden Funktionen tätig und wurde 1971 zum Landesgendarmeriekommandanten bestellt.

Am 31. Dezember 1981 trat Weitlaner als General in den Ruhestand.

Siegfried Weitlaner war

In einem Nachruf rühmte Landeshauptmann Dr. Schausberger, Weitlaner sei ein Landesgendarmeriekommandant gewesen, der mit größtem Engagement und Einsatz für die Heimat gewirkt habe. Seine Persönlichkeit und seine unermüdliche und kooperative Arbeit hätten Weitlaner höchstes persönliches Ansehen und das Vertrauen der Bevölkerung eingebracht. Als besonderes Merkmal seiner Führungstätigkeit sei die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Dienststellen des Landes immer hervorzuheben gewesen.

Auszeichnungen

Weitlaner war Träger zahlreicher in- und ausländischer Auszeichnungen wie

  • des Goldene Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich,
  • des Silberne Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich,
  • des Silbernen Verdienstzeichens für Verdienste um die Republik Österreich,
  • des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Salzburg,
  • der österreichischen Olympiamedaille 1964,
  • der österreichischen Olympiamedaille 1976,
  • des Sportehrenzeichens des Landes Salzburg,
  • des Ehrenzeichens in Gold der Gemeinde Saalbach,
  • des bayerischen Verdienstordens,
  • des Offizierskreuzes des Ordens des belgischen Königs Leopold II.,
  • des rumänischen Ordens Tudor Vladimirescu Klasse aIVa
  • des Verdienstzeichens des Österreichischen Feuerwehrverbandes,
  • des Verdienstzeichens des Österreichischen Roten Kreuzes,
  • des Goldenen Verdienstkreuzes des Österreichischen Kameradschaftsbundes,
  • des Verdienstzeichens des Landesfeuerwehrverbandes in Silber,
  • des Landesehrenkreuzes mit Schwertern des Österreichischen Kameradschaftsbundes, Landesgruppe Salzburg,
  • des Goldenen Ehrenzeichens des Österreichischen Schiverbandes,
  • des Goldenen Ehrenzeichens des Österreichischen Gendarmeriesportverbandes,
  • des Goldenen und Silbernen Ehrenzeichens des Salzburger Landes-Skiverbandes,
  • des Österreichischen Wasserrettungs-Ehrenzeichens in Gold,
  • des Blauen Kreuzes in Silber der Österreichischen Wasserrettung,
  • des Ehrenzeichens in Gold des Schiclubs Saalbach,
  • des Ehrenzeichens in Gold mehrerer Gendarmeriesportvereine,
  • das Goldene Ehrenzeichen des SAMTC etc.

In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm die Gemeinde Saalbach am 19. November 1981 ihre Ehrenbürgerschaft.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Heinrich Spann

Landesgendarmeriekommandant von Salzburg
1971 bis 1981
Nachfolger

Erich Koll?