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Trachtenmusikkapelle Maria Alm

Die Trachtenmusikkapelle Maria Alm ist eine Musikformation aus der Pinzgauer Gemeinde Maria Alm am Steinernen Meer.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Trachtenmusikkapelle Maria Alm wurde im Jahr 1875 vom Rohrmoossohn Paul Schartner als Veteranenmusik gegründet.[1] Sie pflegte in Uniform zu spielen. Allerdings waren die Musiker kaum ausgebildet. Man spielte zumeist nach Gehör. Der Erste Weltkrieg führte jedoch zur Auflösung dieser Kapelle.

1919 wurde die Musikkapelle neu aktiviert. Neben weltlichen und geistlichen Veranstaltungen gehörte bis 1925 auch die musikalische Begleitung der Wallfahrt nach St. Bartholomä zu ihren Aufgaben. Seit 1935 wurde die Musikkapelle durch einen Kapellmeister geleitet.

Im Sommer 1945 errichtete man auf den Fundamenten des 1944 geplanten Kindergartens einen Proberaum, der bis 1978 benutzt wurde.

Am 13. August 1950 wurde ein Fest für die Neueinkleidung gefeiert. Seitdem tritt die Musikkapelle in Pinzgauer Tracht auf. 1951 wurde die Wallfahrt nach St. Bartholomä reaktiviert. Seitdem pilgert die gesamte Musikkapelle mit vielen Wallfahrern über die Berge des Steinernen Meeres bis zur Falkensteinwand am Königssee und begleitet unterwegs am Riemannhaus eine Bergmesse.

1964 wurde auf dem Gipfel des Selbhornes ein Gipfelkreuz errichtet. Seit 8. Juni 1977 wird die Trachtenmusikkapelle durch einen Obmann geführt. Seit Sommer 1995 ist sie im neu erbauten Haus der Musik beheimatet.

Obmänner

Kapellmeister

Kontakt

Trachtenmusikkapelle Maria Alm
Obmann Markus Rohrmoser
Bachstraße 3
5761 Maria Alm am Steinernen Meer
E-Mail: obmann@tmk-maria-alm.com
Kapellmeister Andreas Machreich
Am Gemeindeplatz 5
5761 Maria Alm am Steinernen Meer
E-Mail: kapellmeister@tmk-maria-alm.com

Publikationen

  • CD: Gemeinsame Wege
  • CD: Jubiläumsgrüße Musikkapelle Maria Alm
  • Die Wallfahrt nach St. Bartholomä. Mit der Blasmusik übers Steinerne Meer, Videofilm von Peter Stückl

Weblinks

Quellen

  • Lahnsteiner, Josef: Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal. Selbstverlag, Hollersbach 1962.

Einzelnachweise

  1. Bezirksblätter Pinzgau vom 28. Februar 2015