Frauen im Krieg

Frauen im Krieg

Zum Weltfrauentag am 8. März 2022 widmen sich die "Salzburger Nachrichten" in einem Schwerpunkt dem Thema "Frauen im Krieg". Die Geschichten erzählen von Soldatinnen, Friedenskämpferinnen, Reporterinnen, die unmittelbar vom Feld berichten, und historischen Persönlichkeiten, die in unruhigen Zeiten klar Stellung bezogen haben.

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Gewalt an Frauen und Mädchen ist Teil aller bewaffneten Konflikte. Doch sie treten dagegen auf, selbst unter schwierigen Bedingungen.

Ukrainische Sportlerinnen wollen gegen den Krieg in ihrem Land mehr als ein Zeichen setzen. Eine Tennisspielerin und eine Fechtweltmeisterin gingen aber unterschiedliche Wege.

Was haben häusliche Gewalt in Russland und der Ukraine-Krieg gemeinsam? Sehr viel.

Österreichs Neutralität wird inzwischen auch verstärkt von Frauen verteidigt.

In Kriegszeiten waren Frauen in der Arbeitswelt unverzichtbar. Die Zeiten, als man sie danach wieder verdrängen konnte, sind vorüber.

Hedy Lamarr löste mit einer Nacktszene Irritationen aus, galt als "schönste Frau der Welt" und wollte im Krieg die Nazis bekämpfen.

"Ich liebte immer nur die Welt der Männer", schrieb Martha Gellhorn. Es war die Welt des Kriegs. Und sie war mittendrin.

Kristina Lunz, Beraterin des Auswärtigen Amts in Berlin, erklärt, was hinter feministischer Außenpolitik steckt. Und wie diese im Ukraine-Krieg wirken könnte.

Der Krieg ist überwiegend männlich, aber nicht ganz. Ausnahmen gab es von den Amazonen bis zu Margaret Thatcher.

Frauen werden in Kriegen als Randfiguren dargestellt. Eine völlige Fehleinschätzung und eine vertane Chance.

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