Friedrich Daghofer

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Kommerzialrat Friedrich Fritz Daghofer (* 5. Juni 1897 in der Stadt Salzburg; † 23. September 1976 ebenda) war Fleischhauermeister und ÖVP-Politiker.

Leben

Fritz Daghofer war der Sohn des Fleischhauermeisters Franz Daghofer und seiner Frau Maria, geborene Gmachl, der Tochter von Franz Gmachl.[1]

Nach der Volksschule besuchte er die k.k. Oberrealschule in Salzburg, wo er 1915 maturierte. Nach seinem Kriegsdienst studierte er 1918 bis 1921 an der Hochschule für Welthandel in Wien und absolvierte 1921 bis 1924 eine Fleischhauer- und Selcherlehre im elterlichen Betrieb. Anschließend war er als Fleischer tätig und legte 1932 seine Meisterprüfung ab. 1935 wurde er Teilhaber, 1955 Alleineigentümer der Salzburger Firma "Franz Daghofer's Nachfolger OHG".

Von 1950 bis 1954 war Fritz Daghofer stellvertretender Landesinnungsmeister, ab 1954 Landesinnungsmeister der Fleischer und Selcher, von 1952 bis 1958 Obmann des Landesverbandes der Österreichischen Fleischerjugend.

Vom 11. Dezember 1954 bis zum 18. Juni 1964 war er Abgeordneter zum Salzburger Landtag.

Seit 1925 war er verheiratet mit der Bäckerstochter Helene, geborene Zrost, geschiedene Sperl (* 7. Oktober 1896 in Salzburg; † 2. Juni 1975 ebenda)[2], der Tochter des Bäckermeisters Vinzenz Zrost (* 5. Mai 1865 in Dollein bei Olmütz tschechisch Dolany u Olomouce, Mähren; † 29. April 1937 in Salzburg)[3] und seiner evangelischen Ehefrau Anna, geborene Leichner.

Ehrungen

Fritz Daghofer war seit 1958 Ehrenobmann des Landesverbandes der Österreichischen Fleischerjugend. 1962 wurde ihm der Berufstitel Kommerzialrat verliehen.

1970 erhielt er das Silberne Verdienstzeichen des Landes Salzburg.

Quellen

  • Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32, S. 34f.

Einzelverweis