Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 fanden im Bundesland Salzburg am 9. März 2014 statt.

Allgemeines

Von 421 650 Wahlberechtigten machten 273 265 von ihrem Wahlrecht Gebrauch, davon waren 96,4 Prozent gültige und 3,6 Prozent ungültige Stimmen.

Wahlsplitter

  • In Göming gibt es mit 18,5 Prozent der Stimmen nach 35 Jahren erstmals wieder einen roten Gemeindevertreter.
  • Gerade einmal in fünf Kommunen erhielt die SPÖ über 50 Prozent der Stimmen, 2009 war dies zumindest noch in acht Gemeinden der Fall.
  • In 73 der 119 Salzburger Gemeinden hat die Volkspartei die absolute Mehrheit errungen, das ist um ein Ort mehr als vor fünf Jahren.
  • Der Erfolg der Neos und der Misserfolg des Team Stronach zeigen sich deutlich auch im vorläufigen Gesamtergebnis der Salzburger Gemeindewahlen: Die Neos kommen, gemessen an den gültigen Stimmen in ganz Salzburg, auf 2,94 Prozent, und das Team Stronach auf nur 0,49 Prozent. Dies obwohl die Neos in vier und damit in einer Gemeinde weniger angetreten sind als das Team Stronach.
  • In allen vier Gemeinden, in denen die Neos angetreten sind – in der Stadt Salzburg, in Hallein, in Obertrum am See und in Abtenau – sei „vom Stand weg“ und mit einem Minderbudget der Einzug in den Gemeinderat bzw. in die Gemeindevertretung erreicht worden.
  • Das Team Stronach, das unter der Bezeichnung „Team“ plus dem jeweiligen Ortsnamen bei den Kommunalwahlen kandidiert hat, trat in fünf Gemeinden an und schaffte in zwei davon den Einzug in die Gemeindevertretung – und zwar in St. Martin bei Lofer und in Mittersill.
  • Die Grünen haben in allen elf Gemeinden, in denen sie zum ersten Mal angetreten sind, auf Anhieb den Einzug in die Gemeindestube geschafft.
  • Zu Bürgermeister-Stichwahlen am 23. März kommt es nicht nur in der Stadt Salzburg, sondern auch in Seekirchen am Wallersee, Neumarkt am Wallersee, Straßwalchen, St. Martin bei Lofer, Bruck an der Glocknerstraße, Wagrain und Rauris.

Eine Stimme gab den Ausschlag

In Anif fehlte der Unabhängigen Liste Hans Krüger genau eine Stimme für das elfte Mandat, mit der sie die absolute Mehrheit im Gemeinderat gehabt hätte. Das Mandat ging an die ÖVP.

In Mauterndorf und Wald im Pinzgau verpasste die SPÖ jeweils um eine Stimme ein Mandat. In beiden Fällen ging das Mandat an die FPÖ. Der FPÖ fehlte gleich in drei Gemeinden je eine Stimme für ein weiteres Mandat: in Altenmarkt im Pongau (an die ÖVP), in Berndorf bei Salzburg (SPÖ) und in Bergheim (ÖVP).

Detailergebnisse

Quellen