Hochtor (Tunnel)

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Hochtor, Südportal
Hochtor, Nordportal
Blick von der Edelweißspitze zur Einfahrt ins Hochtor, Richtung Südwesten - Kärnten
Eingang zur Ausstellung Passheiligtum Hochtor sowie Aufgang zu einer Aussichtsplattform, von der aus man in Richtung Heiligenblut und Großglockner schauen kann

Das Hochtor ist ein Straßentunnel auf der Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße in 2 504 m ü. A. auf der Grenze der Bundesländer Salzburg und Kärnten.

Allgemeines

In der Mitte des Hochtortunnels befindet sich auch die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Der 302 Meter lange Tunnel hat an seiner Nordseite eine Höhe von 2 504 m ü. A. und neigt sich im Tunnel einige Meter nach Süden.

Geschichte

Am 14. November 1933 wurde im Zuge der Baus der Großglockner Hochalpenstraße der Sohlstollen des 302 m langen Hochtortunnels durchgebrochen.[1]

Am 3. August 1935 fanden vor und über (hier befand sich die Tribüne für die Ehrengäste) dem Südportal die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten der Straße statt.

Ausstellung

Die Ausstellung Passheiligtum Hochtor auf der Südseite des Hochtors ist eine Zeitreise durch die Jahrtausende, in der der Glocknerübergang die kürzeste Handelsroute zwischen Nord und Süd darstellte. Sie erzählt auch von der Suche nach dem Rohstoff Bergkristall und von den Goldbergwerken entlang der Straße. Direkt neben der neuen Ausstellung wurde ein Bau errichtet, der den Souvenir-Shop und einen großzügigen Gastrobereich beherbergt.

Wallfahrt

Über das Hochtor - allerdings den Berg "Hochtor", der sich über dem Tunnel erhebt, zieht auch alljährlich die Großglockner Wallfahrt hinunter nach Heiligenblut in Kärnten.

Wandern

Von Nordosten führt ein Wanderweg aus dem Raurisertal vorbei am Rauriser Tauernhaus, eines der letzten Tauernhäuser auf den Rauriser Tauern herauf. Neben dem Tunnel kann man auf Teilen des "Kelten-, Römer- und Säumerweg wandern (ca. 25 Minuten Gehzeit).

Bemerkenswert

Die beiden Tunneleinfahrten müssen jeden Winter dicht mit fahrbaren Holzflügeltüren verschlossen werden. Schneeverfrachtungen in das Innere des Tunnels würden zu Eis verhärten und im Frühjahr den Tunnel unpassierbar machen.

Winterbilder

Quellen

Fußnoten