The-Sound-of-Music-Museum

Aus Salzburgwiki
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Das The-Sound-of-Music-Museum soll ein Museum in der Stadt Salzburg werden, das alles rund um den Film The Sound of Music der Trapp-Familie zeigen soll.

Allgemeines

Erhebungen wollen festgestellt haben, dass von den jährlich sechs Millionen Besucher der Stadt Salzburg 300.000 nur wegen "The Sound of Music" die Stadt besuchen. Die Debatte 2010/2011 um einen geeigneten Standort für dieses Museum löste bei Rodgers & Hammerstein, den Inhabern der Rechte am Film The Sound of Music Verwunderung aus.

Denn bislang konnte man sich nicht über einen Standort einigen. Zur Debatte stehen im Erzstift St. Peter (im Gebäude der Bibliothek St. Peter), die Festung Hohensalzburg und das Salzburg Museum. Ein früher ins Spiel gebrachter Standort im Schlosspark Hellbrunn wurde bald aufgrund des Kostenaufwands für die Adaptierung der Räumlichkeiten fallen gelassen. Kritik regte sich auch beim Standort in der Festung, den der für Kultur zuständige LH-Stv. David Brenner (SPÖ) präsentierte. Er schlug vor, ein bis zu 500 Quadratmeter großes Ausstellungsareal im sogenannten Speisehaus auf der Festung Hohensalzburg einzurichten. Kritiker hielten fest, dass einerseits ein zusätzlicher Eintritt für die Festung zu bezahlen gewesen wäre, andererseits meinten Fachleute, dass ein Gros der amerikanischen Touristen ein straff gehaltenes Besichtigungsprogramm für Salzburg habe und daher wohl kaum Zeit für Auffahrt auf die Festung und deren Besichtigung bliebe.

Somit konzentrierten sich Anfang 2011 die Bemühungen um den Standort in St. Peter. Es folgten Ideen für die Benediktinerinnenabtei Nonnberg, Schloss Mirabell, Hellbrunn oder die Frohnburg. Weil dann auch noch private Bemühungen rund um den Ideengeber André Heller für die einst von der Deutschen Bank genutzten Villa an der Schwarzstraße versandet waren, hatte Chefkurator des Salzburg Museums Peter Husty mit Vorbereitungen für das Sound of Music Center im Mirabellgarten begonnen. Das seit fünf Jahren ungenutzte in dem sich einst das Salzburger Barockmuseum neben der Orangerie befand müsse saniert und für den neuen Zweck umgebaut werden. Dies gab Husty Mitte Jänner 2017 bekannt.

Offene Frage

Eine zentrale Frage ist jedoch überhaupt noch ungeklärt. Nämlich die der Rechte, um Material aus dem Film zu verwenden. Die Inhaber-Firma Rodgers & Hammerstein will erst verhandeln, wenn man sich in Salzburg einig ist, wo und wie das Museum zustande kommt.

2018: eine private Ausstellung eröffnet

Am 13. April 2018 eröffnete mittlerweile an der Getreidegasse die private "Sound of Music World".

Weblinks

Quellen