The Sound of Music (Film)

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Der amerikanische Film "The Sound of Music" , erschienen 1965, erzählt die Geschichte der Trapp-Familie, die in Salzburg-Aigen in der Trapp-Villa wohnte.

Der Film

Der Film hält sich nicht immer an die "wahre Geschichte" der Familie und nicht an die Originalschauplätze. Die spektakulären und schönen Aufnahmen in Stadt und Land Salzburg machten die Geschichte, unsere Land und die gesamte Musik zuerst bei den Amerikanern und später in Australien, Japan und China sehr populär. Er wurde 1964 an originalen und fiktiven Schauplätzen in Salzburg gedreht und erhielt fünf Oscars (bei zehn Nominierungen!). Robert Wise produzierte diesen Film auf der Basis des deutschen Films "Die Trapp-Familie" aus den 1950er Jahren und dem Musical, das ebenfalls nach diesem deutschen Film entstanden war. Das Musical wurde über 1 500 Mal in New York am Broadway aufgeführt.

Die Melodien zum Film wurden von Richard Rodgers zu Texten von Oscar Hammerstein komponiert[1]. Die Hauptdarstellerin im Film war Julie Andrews.

Die Drehorte

Produzent Robert Wise hatte für die Dreharbeiten vor Ort sechs Wochen geplant. Insgesamt bestand die Filmcrew damals aus mehr als 250 Personen, die größtenteils mit dem Flugzeug aus Übersee anreisten und in Salzburg untergebracht werden mussten. Die Produktion war durch den Aufenthalt von Regisseur, Schauspielern, Kameraleuten, Technikern, Bühnenbauern, Architekten, sowie weitere technische Assistenten aus München für damalige Verhältnisse vergleichsweise teuer und der Zeitplan eng. Was nicht geplant werden konnte war das Wetter, und Salzburg ist berühmt für seinen "Schnürlregen". Aus sechs Wochen wurden deshalb elf Wochen.

Die Wirkung und das Klischee

Der Film "The Sound of Music" und seine Musical-Romanze ist 50 Jahre nach seiner Entstehung mit etwa einer Milliarde Zuschauern weltweit einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Er prägt weltweit nachhaltig ein Klischee von Österreich, Deutschland und der Schweiz. Grüne Hügeln mit Edelweiß, verschnörkelte Holzhäuser mit Geranien am Fenster, Zwiebelkirchentürme vor schneebedeckten Bergen, sowie einer Bevölkerung, die Trachten trägt und in der sich die Frauen im Dirndl zeigen.

In Amerika kennt ihn fast jeder. Gerade die US-Amerikaner wollen schon seit Jahrzehnten zu den Originalschauplätzen ihres geliebten "Sound of Music" reisen und "Schnitzel with noodles" und "crisp applestrudels" essen, einen "Landler"-Tanz sehen und "Edelweiß", die sie für die österreichische Nationalhymne halten, hören.

"The Sound of Music" ist als Werbeträger wertvoller als die Marke Mozart. Etwa 40 Prozent der jährlich rund 1,2 Millionen Besucher Salzburgs geben an, wegen "The Sound of Music" gekommen zu sein. [2]

Quelle

  • "Salzburg – 'The Sound of Music' City", Sonderheft der "Salzburg Information"

Literatur

Weblinks

Fußnote