Wolfgang III. Stockhammer

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Wolfgang Stockhammer OSB (* 6. Juni 1842 in Michaelbeuern; † 4. März 1921 ebenda) war von 1905 bis 1919 Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern.

Leben

Wolfgang Stockhammer, Taufname Ignatz, war der Sohn eines Bäckermeisters aus Dorfbeuern. Er besuchte die Konventschule in Michaelbeuern und das Akademische Gymnasium in Salzburg. Daneben erhielt er noch eine musikalische Ausbildung. Er trat 1864 in Michaelbeuern in den Benediktinerorden ein und legte 1865 die einfache und 1868 die feierliche Profess ab. 1868 wurde er auch zum Priester geweiht.

Er wirkte 1869 bis 1871 als Koadjutor in Berndorf, 1872 bis 1884 war er Kooperator in Salzburg-Salzburg-Mülln und im Anschluss daran fünf Jahre Pfarrvikar der Pfarre Lamprechtshausen. Danach wirkte er vier Jahre in der Stiftspfarre Seewalchen am Attersee. 1893 wurde er Prior des Benediktinerpriorats Mülln und Pfarrvikar von Mülln. Am 17. Mai 1905 wurde er zum Abt gewählt und am 28. Mai 1905 durch Kardinal-Fürsterzbischof Katschthaler benediziert.

Am 11. August 1918 feierte er sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Er wurde auch zum Geistlichen Rat ernannt und war Ritter des Ordens der Eisernen Krone 3. Klasse.

In seiner Amtszeit als Abt wurde die Zahl der Pfarren erhöht, die von Michaelbeuern aus betreut wurden. 1906 erfolgte z. B. die Errichtung der Pfarre Maxglan.

Da er völlig erblindet war, trat er am 19. November 1919 von seinem Amt als Abt zurück. Er starb am Morgen des 4. März 1921 an den Folgen eines Schlaganfalls und wurde am 7. März 1921 in der Äbtegruft der Abteikirche hl. Michael (Benediktiner in Michaelbeuern) beigesetzt.

Quelle

Zeitfolge
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