Großdorf Köstendorf

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Großdorf Köstendorf wurde eine Gemeinde im Norden des Flachgaus in der Zeit des Nationalsozialismus genannt.

Geschichte

Bis März 1938 waren Köstendorf und Neumarkt eigenständige Gemeinden. Wobei das Köstendorfer Gemeindegebiet das Neumarkter Gemeindegebiet völlig umschloss - Neumarkt bestand nur aus dem heutigen Stadtkern.

Im März 1938, beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, wurde die Gemeinde Köstendorf von den nationalsozialistischen Verwaltungsbehörden aufgelöst und der Gemeinde Neumarkt eingegliedert. Die neue Gemeinde hieß Großdorf Köstendorf. Der westliche Teil ab Fischachmühlen kam zu Schleedorf.

Erst am 4. April 1950 gelang es nach intensiven Bemühungen einiger Köstendorfer Gemeindebürger, die Selbstständigkeit als Gemeinde wiederzuerlangen. Allerdings musste man dabei auf einige wesentliche Ortschaften vom früheren Gemeindegebiet verzichten. Von den ursprünglich 20 Ortschaften, die die Gemeinde bildeten, mussten Pfongau, Lengroid, Sommerholz, Wertheim, Sighartstein, Neufahrn, Schalkham, Thalham (Neumarkt am Wallersee), Wertheim und Maierhof zurückgelassen werden - sie kamen zu Neumarkt.

Quelle

  • Salzburgwiki-Artikel Köstendorf