Eben im Pongau

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Karte
Karte 5531.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: St. Johann/Pg. (JO)
Fläche: 35,95 km²
Geografische Koordinaten: 47° 24' 26" N
13° 23' 44" O
Höhe: 856 m ü. A.
Einwohner: 2 409 (1. Jänner 2017)
Postleitzahl: 5531
Vorwahl: 06458
Gemeindekennziffer: 50406
Gliederung Gemeindegebiet: 3 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: Dorfplatz 60
5531 Eben im Pongau
Offizielle Website: www.eben.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Farmer (ÖVP)
Gemeindevertretung (2014): 17 Mitglieder:
11 ÖVP
2 SPÖ
4FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 642
1880 684
1890 807
1900 814
1910 847
1923 891
1934 1 026
1939 1 070
1951 1 195
1961 1 349
1971 1 443
1981 1 637
1991 1 709
2001 2 005
2011 2 201
2017 2 409
Karte
Pfarrkirche
Pfarrhof

Eben im Pongau ist eine Gemeinde im Osten des Pongaus.

Geografie

Geografische Lage

Der Ort Eben im Pongau bildet die Wasserscheide zwischen Enns und Fritzbach. Es befindet sich am nördlichen Rand eines kleinen Beckens, in dem sich Altenmarkt im Pongau und Radstadt befinden. Die Gemeinde befindet sich in der Sportwelt Amadé.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 35,95 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 32,86 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 61 Einwohner/km².

Katastralgemeinden

Das Gemeindegebiet Eben im Pongau gliedert sich in die Katastralgemeinden Eben im Pongau, Gasthof und Schattbach

Nachbargemeinden

Altenmarkt im Pongau, Annaberg-Lungötz, Filzmoos, Flachau, Hüttau, Radstadt und St. Martin am Tennengebirge;

Geschichte

Bereits um 1666 zeigte die erste gedruckte Landkarte den Ort "Emb" (Eben).
1877 wurde mit dem Bau der Schulen in Eben und Gasthof begonnen. Ein Jahr davor eröffnete das Postamt des Ortes. Im Jahre 1895 bekam Eben einen eigenen Gendarmerieposten. 1896 erfolgte der Bau des Forstamtsgebäudes.
1899 richtete ein verheerendes Hochwasser im Fritztal erheblichen Schaden an.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde eine neue Spritzenhütte für die Feuerwehr gebaut und Eben bekam sein erstes privates E-Werk. In den Jahren 1933/1934 erfolgte die Elektrifizierung es Ortskernes.
Nachdem 1945 der Zweite Weltkrieg zu Ende war, wurden in relativ kurzer Zeit viele Aufgaben in Angriff genommen. Besonders im öffentlichen Bereich wurden viele Bauten und Vorhaben in Angriff genommen. Von 1948 bis 1950 wurde die Pfarrkirche und die Schule in Schattbach gebaut. 10 Jahre später wurde auch die Schule in Eben eröffnet. Zwischen 1950 und 1977 erfolgte die Elektrifizierung aller Ortschaften. Der Baubeginn der Ortswasserleitung wurde 1955 in Angriff genommen. Ebenso der Ausbau der ehemaligen Gemeindestraße Eben-Filzmoos, die nach 4-jähriger Bauzeit fertiggestellt und vom Land Salzburg übernommen wurde.
1960 wurde der Kanalbau des Ortes fertiggestellt und eine mechanische Kläranlage errichtet.
Zwischen 1957 und 1988 wurden sowohl Schilifte als auch Sportplätze errichtet.
Die Hochwasserkatastrophe von 1959 führte zum Ausbau der Landesstraße Eben-Filzmoos. Nach zweijähriger Bauzeit wurde 1975 ein Amtshaus fertiggestellt in dem das Postamt, eine Bank, der Verkehrsverein, die Mutterberatungsstelle, ein Musikprobenraum sowie Wohnungen untergebracht wurden.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Musik

TMK Eben

Bauwerke

Brauchtum

Sport

Skiclub Eben, UFC Eben, UTC Eben

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Eben liegt an der Katschberg Straße und an der Tauernautobahn mit Auffahrten in beiden Richtungen.

Fremdenverkehr

2008 hatten die örtlichen Verantwortlichen für den Fremdenverkehr beschlossen, dass Reitlehen in Monte Popolo umzubenennen.

Eben im Pongau bietet über 70 km markierte Wanderwege zu Almen und Jausenstationen sowie ein umfassendes Rad- und Moutainbikewegenetz. Es steht ein Erlebnisbadesee mit Wasserrutsche, Sprungsteg, Kinderbecken, Trampolininsel, Beachvolleyballplatz und einer 12 000 m² Liegefläche zur Verfügung.
Weiters gibt es in Eben eine Reithalle und Tennisplätze.[1]

Gesellschaftliches

Das Thema Eben im Pongau und Asylwerber führte im Mai 2014 zu heftigen Debatten. Das Land Salzburg will in einem Gasthof in Eben im Pongau 40 Flüchtlinge unterbringen. Bei der Diskussionsveranstaltung im Mai gingen die Wogen hoch. Einige Tage später beruhigte Landeshauptmann Wilfried Haslauer mit der Aussage, die Geschichte sei vorerst auf Eis gelegt.

Bildung

Volksschule Eben

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Eben im Pongau

Wappen

Am 9. Jänner 1968 wurde der Gemeinde Eben im Pongau durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

In einem von Silber und Rot gespaltenen Schild ein farbverwechselter Wellensparren, oben rechts und links begleitet von einer farbverwechselten Facetten-Raute.

Dabei erinnern die Wellensparren an die durch das Gemeindegebiet führende Wasserscheide zwischen Salzach und Enns. Die Rauten erinnern an den früheren Grundbesitzer, das Benediktinerstift Admont.

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Eben im Pongau

Ehrenring

Hauptartikel: Ehrenring der Gemeinde Eben im Pongau

Ehrenteller

Hauptartikel: Ehrenteller der Gemeinde Eben im Pongau

Ehrenbecher

Hauptartikel: Ehrenbecher der Gemeinde Eben im Pongau

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Eben im Pongau
 Bilder von Personen aus Eben im Pongau – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Bilder

 Eben im Pongau – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quellen

  • Homepage der Gemeinde Eben im Pongau
  • Chronik der Gemeinde Eben im Pongau
  1. Weekend Pongaumagazin Nr. 70, März 2012
Städte und Gemeinden im Pongau
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