Zukunft Winter

Zukunft Winter

Ein SN-Schwerpunkt in Kooperation mit dem Netzwerk Winter. Zu Wort kommen viele Protagonisten aus allen Bereichen. Ob Seilbahner, Skiindustrie, Touristiker, Skilehrer oder Vordenker.

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Gegründet im Jahr 2006, arbeitet das in Salzburg entstandene Netzwerk Winter getreu der Devise "Gemeinsam statt einsam". Und zwar als Plattform, Ideengeber und als Andockstation für all jene, die im Wintertourismus relevant sind.

Der am Smartphone geplante stressfreie Familienurlaub ist keine Utopie mehr, selbst wenn sich das elektronische Know-how aktuell stark auf 2G-Kontrollsysteme in den Skigebieten konzentriert.

Urlauber reisen zumeist mit dem Auto an. Das ist schlecht für die Umwelt, denn der Verkehr verursacht 80 Prozent der Urlauber-Emissionen. In Zell am See-Kaprun soll sich das ändern, indem Gäste verstärkt die Eisenbahn nutzen.

Nirgendwo sonst wird der Klimawandel so deutlich und wird er wissenschaftlich so genau untersucht wie auf den Gletschern. Klimaschützend zu handeln gehört für hoch gelegene Skigebiete wie jenes auf dem Kitzsteinhorn zum Betriebsalltag.

9000 Schüler meldeten sich für den Salzburger Schulskitag an. Doch Corona war wieder einmal der Spielverderber. Aber es gibt Hoffnung.

Die Skisportlegende aus dem Tennengau wünscht sich mehr Unterstützung für den Skinachwuchs im Breitensport.

Die Coronakrise hat in der Skiindustrie eine Delle verursacht. Für diesen Winter lief die Produktion aber wieder auf Hochtouren. "Die Menschen wollen raus, raus, raus", sagt Atomic-Chef Wolfgang Mayrhofer.

Mit Hilfe von immunisierten Skilehrern, das gebiete die Vernunft, sagt Verbandspräsident Gerhard Sint. Gefragt sind vor allem auch mehrsprachige Schneesportlehrer.

Die Bemühungen der Seilbahnunternehmen, die Pistenraupen für die Präparierung abgasärmer und klimaschonender zu machen, brachten bisher wenig Erfolge. Jetzt wird es mit der Beimischung synthetisch hergestellter Treibstoffe versucht.

Skifahren ohne maschinellen Schnee und damit ohne perfekte Pisten wäre heute undenkbar.

Der Skitourenboom brachte auch in Skigebieten ein Umdenken. Früher oft belächelt oder gar nicht willkommen, haben Seilbahner begonnen, diesen Gästen entgegenzukommen. Rußbach in der Region Dachstein West ist ein Musterbeispiel.

Lust auf Winterurlaub? Riesig! Die Österreich Werbung wirbt heuer mit zehn Millionen Euro um Gäste.

Geimpft. Genesen. Getestet. Jetzt also doch die 3-G-Regel für den Skitourismus. FFP2-Masken in den Kabinen der Seilbahnen. Und auf Sesselliften, wenn sie ein Verdeck haben. Am 15. November wird dieses Regelwerk in Kraft treten.

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