Johann Baptist Wichtlhuber

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Geistlicher Rat Johann Baptist Wichtlhuber (* 18. Juni 1793 in Palling im Rupertiwinkel, im damaligen Erzstift Salzburg; † 14. April 1872 in Hallein)[1] war Administrator, Pfarrer und Dechant in der Tennengauer Stadt Hallein.

Leben

Johann Baptist Wichtlhuber wurde am 1. November 1815 in das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg aufgenommen und am 11. Juni 1816 im Salzburger Dom zum Priester geweiht.

Vom 15. Oktober 1819 an wirkte er als Koadjutor in der Pfarre St. Michael im Lungau, ab 7. Februar 1821 dann als Stadtvikar in Hallein.

Ab 2. April 1845 war er Administrator, ab 25. Februar 1847 Dechant und Pfarrer der Pfarre Hallein. 1864 trat er als Dechant, 1871 als Pfarrer zurück.

Wichtlhuber stiftete am 19. Februar 1860 der Halleiner Bürgergarde eine prächtige Fahne, das Stadtwappen von Hallein zeigend.

1864 weihte er die später so genannte Gruber-Orgel ein.

Ehrungen

1851 wurde Wichtlhuber zum fürsterzbischöflichen Geistlichen Rat ernannt.

Aus Anlass seines 50-Jahr-Priesterjubiläums am 24. Juni 1866 wurde ihm am 16. Februar 1866 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Hallein - „um seine Verdienste zur Unterstützung und Verpflegung armer Kinder und der Stiftung von Legaten für die Kleinkinderbewahranstalt und Knabenschule“ - verliehen. Am 8. Juni 1866 wurde er Ehrendomherr.

In Hallein ist nach ihm die Johann-Baptist-Wichtlhuber-Straße benannt worden.

Quellen

Einzelnachweis

Zeitfolge