Café-Konditorei Schatz

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Die Cafe-Konditorei Schatz

Die Café-Konditorei Schatz ist ein Caféhaus in der Altstadt von Salzburg.

Lage

Die Durchhäuser, jene typischen Verbindungswege in und unterhalb alter Salzburger Altstadthäuser, sind auch malerische Winkel von Salzburg. Im Schatz-Durchhaus, wohl auch das meist frequentierte und somit auch von Wichtigkeit, das die Verbindung vom Rathausplatz (Stadt Salzburg) zum Universitätsplatz ist, befindet sich in einem der beiden Innenhöfe die Café-Konditorei Schatz.

Geschichte

1744 erwarb Franz Karl Mayr das Faktor-Mayr-Haus. Josef Schatz, der am 25. März 1826 aus Konstanz am Bodensee als Drechsler nach Salzburg kam, erwarb 1836 von Andrä Mayr, Polizeimajor und ein Enkel von Franz Karl Mayr, das Faktor-Mayr-Haus Getreidegasse Nr. 3. Nach dem Tod von Klara und Josef Schatz ging es 1880 in das Eigentum von Josef Schatz dem Jüngeren über, der sieben Söhne hatte. Sein Bruder Carl Schatz (* 1849; † 1904) gründete 1877 die "Schatz Konditorei".

Nach dem Tod von Carl Schatz übernahm August Mayer die Konditorei, die dann von seinen Söhnen Wolfgang und Robert Mayer mit ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters weitergeführt wurde. Die Brüder starben jedoch recht jung und so führte Mutter Ilse Mayer die Konditorei bis zur Übernahme der Familie Winkler 1983 weiter. Sie ist noch heute ein Familienbetrieb.

Der besondere Charme der Café-Konditorei Schatz geht von dem alten, aber gepflegten hölzernen Geschäftsportal und dem angenehmen Mobiliar aus: gedrechselte Tische mit runden Marmorplatten und Bugholzstühle nach Plänen von Jakob Ceconi (* 1857; † 1922). Von Ceconi stammte auch der Plan für die hölzerne Auslagenfront, die 1901 entstand. Um 1900 wurden auch in dieser Konditorei Mozartkugeln hergestellt, die dann in der Auslage gezeigt wurden.

Eine Institution und geschätzt bei allen Kunden war das Fräulein Mimi, deren wirklicher Name Maria Schneider war. Sie stand in der Konditorei von Juli 1939 bis zu ihrem Tod im Oktober 1975.


Erreichbarkeit

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Quellen